Cohn Horst

Horst Cohn

3.6.1917 in Bentschen; ✡ ?

Religion jüdisch

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater unbekannt

Mutter unbekannt

Geschwister unbekannt

Beruf Praktikant

Adressen Bentschen; Köln; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer

Heirat Yvonne Julie Cohn

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

Werkdorp Nieuwe Sluis

13.3.1936 Horst Cohn mit einer 5er-Gruppe aus Köln zur Hachschara ins Werkdorp

13.3.1936 angemeldet in Barsingerhorn

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

1.1.1938 Horst Cohn auf der Hechaluz-Mitgliederliste des Werkdorps: „ausgetreten“

28.4.1937 abgemeldet nach Kenia, vermutlich zur Molo-Farm

23.2.1939   Hans Alexander, Horst Günter Baer, Helmut Mendelsohn, Ellen Posner, Hans Riess abgemeldet zur Ausreise nach Kenia (britische Kolonie)

Nachkriegszeit

21.8.1953 Ankunft von Horst Cohn mit Frau Yvonne Julie und den Kinden Jennifer und Jamesauf der SS STEENSTRAETE von Antwerpen in New York

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://yvng.yadvashem.org/ad

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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