Zatzkis Herbert

Herbert/Hubert Zatzkis

*9.9.1917 in Wiesbaden

Religion jüdisch

Staatsangehörigkeit staatenlos

Vater Nathan Nachman Zatzki *16.8.1881 in Galizien; ✡ 3.9.1958 Louisiana

Heirat der Eltern *24.5.1913 in Wiesbaden

Mutter Regina Spett *20.10.1880 Lodz: ✡10.7.1992 in Louisiana

Geschwister

Heinrich Henry Zatzkis *4.5.1914 in Wiesbaden; ✡8.9.2012 in Louisiana; oo Ruth Daube *7.6.1906 in Quedlinburg

Beruf Praktikant

Adressen Berlin; Amsterdam; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer

Heirat 27.12.1937 Käte Brotzen/Shulamit *12.6.1916 in Schlawe; ✡ ?

Kinder drei

Eli Zatzkis *1946: 1953

Zatzkis; oo Betzalel

Zatzkis; oo Tsur

Weiterer Lebensweg

30.8.1933 Passausstellung für Käte Brotzen in Schlawe

Der Aufbau des Werkdorp Nieuwe Sluis

Herbert Zatzkis zur Hachschara ins Werkdorp Nieuwe Sluis

30.5.1934 Herbert Zatzkis angemeldet in Barsingerhorn

26.6.1934 Käte Brotzen zur Hachschara von Berlin ins Werkdorp

26.6.1934 Käte Brotzen angemeldet in Barsingerhorn

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

24.12.1935 Käte Brotzen abgemeldet aus Barsingerhorn nach Palästina

20.1.1936 Ankunft von Käte Brotzen in Haifa

2.4.1936 Ankunft von Bruder Heinz mit Frau Rosa in Haifa

Fremdenpass von Herbert Zatzkis

3.8.1936 Ankunft von Herbert Zatzkis in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

31.12.1938 Käte Brotzen und Herbert Zatzkis auf der Palästina-Emigrantenliste des Werkdorps

17.5.1939 beide Eltern in Berlin, Bochumer Straße 16 Minderheitenzählung

28.3.-1.4.1940 Einreise der Eltern in New York

11.5.1940 Einbürgerung von Herbert und Käte Zatzkis in Palästina

Nachkriegszeit

1937 Heirat von Käte Brotzen mit Herbert Zatzkis

Kibbuz Beit Haschitah

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://yvng.yadvashem.org/ad

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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