Bronstein Gregor

Gregor Bronstein/Gabriel Beeri

*1^7.2.1921 in Duisburg; ✡ ?.

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater David Bronstein *10.6.1882 in Odessa ; ✡ 7.5.1942 in Kulmhof

Mutter Erna Kolski *17.8.1886 in Duisburg; ✡ 7.5.1942 in Kulmhof

Geschwister

Sonja Bronstein *28.2.1922 in Duisburg; 12.12.2012 in East Ham; oo Abraham Weijel

Gabriel Bronstein/Ber *1923 in Duisburg

Beruf

Adressen Duisburg; Urfeld;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Ostern 1933 Ausschluss aus dem Realgymnasium Duisburg

Hachschara in Urfeld

Gregor Bronstein zur Hachschara ins Umschulungslager Urfeld auf dem Dietkirchener Hof zwischen Bonn und Köln-Wesseling; Besitzer war der mit Arthur Stern befreundete nichtjüdische Architekt Albrecht Doering aus Urfeld.

Von 1933 bis 1938/39 war der Dietkirchener Hof als Kibbuz/Beth Chaluz ein Zentrum der Vorbereitung auf die Alija nach Palästina für ca 60 Jugendliche über 18 Jahren.  Das Zentrum des Hechaluz hieß auch Kibbuz Bamaaleh („Bamaaleh“=im Aufstieg), finanziert von dem jüdischen Textilfabrikanten und Architekten Arthur Stern – zu Beginn noch gemeinsam mit der Reichsregierung! Die landwirtschaftliche Ausbildung erfolgte auf Urfelder Bauernhöfen.

Anfang 1938 auch mittlere Hachschara für 15–17-Jährige Chaluzim.

1939 Gregor Bronstein nach Belgien

Düsseldorf-Lodz-Kulmhof

26.10.1942 Verbringung der Eltern von Duisburg in das Sammellager Viehhallen im ehem. Schlachthof Düsseldorf

27.10.1941 Deportation der Eltern ab Güterbahnhof Düsseldorf nach Lodz

6.5.1942 Deportation aus dem Ghetto Lodz in das Vernichtungslager Kulmhof

Nachkriegszeit

Alija nach Israel

29.12.1948 Ankunft von Gabriel Bronstein in Haifa auf der SS KADIMA

„Wiedergutmachung“

1958-1959 Ermittlungsbericht zum Antrag auf Entschädigung für Schaden an Eigentum oder Vermögen und im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen

Gedenken

Quellen

Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Landkreis Bonn (ARSK-LKB) – 07611 -32

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en848721

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en848722

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11198723

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Duisburg1.jpg

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11198726

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

Hubert Schneider (Hrsg.) Das Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum, LIT-Verlag, 2018

https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/erinnernzukunft/Mitteilungsblatt-EfdZ-2011-Nr-15.pdf

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://www1.wdr.de/urfeld100.html

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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