Potaschmacher Josef

Josef Potaschmacher

*1.12.1922 in Hannover; ✡29.1.2011 in Rishon LeZion;

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Abraham Mayer Potaschmacher *10.6.1877; ✡ 1926

Mutter Freide Sufrin *3.2.1883 in Tyczyn; ✡ ?

Geschwister

Lea Potaschmacher *18.6.1913 in Tarnow; oo Zinger

Sara Potaschmacher *19.7.1907/1909 in Tarnow, Krakau; ✡ ?; oo Hartoch; oo Lechner

Halbschwester aus erster Ehe der Mutter

Ryfka Friedmann *23.2.1904 inTarnow; oo Hornig; oo Berl Zwirn (*18.1.1896 Tyczyn)

Cousine

Cäcilie Lustig *15.8.1907 in Tarnow; ✡15.1.1999 in Tel Aviv; oo Abraham Bickel

Beruf Landarbeiter

Adressen Tarnow; Hannover; Whittingehame, Schottland;

Heirat Sara Rivka Jampolski *1927 in Rishon LeZion; ✡13.2.2018 in Rishon LeZion

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

22.1.1920 Einwanderung mit der Familie von Tarnow nach Hannover

1934 Entlassung aus der Ausbildung als Laborantin im Städtischen Krankenhaus Hannover

Hachschara in Urfeld

Dezember 1935 Sara Saly Potaschmacher zur Hachschara ins Umschulungslager Urfeld auf dem Dietkirchener Hof zwischen Bonn und Köln-Wesseling;

Alija von Sara und Ernst Hartoch

23.8.1933 Passausstellung für Ernst Hartoch in Essen

16.3.1937 Passausstellung für Sara Potaschmacher im benachbarten Bornheim

12.4.1937 Einreise von Sara und Ernst Hartoch mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

5.2.1942 Einbürgerung von Sara und Ernst Hartoch in Palästina

Polenaktion

28.10.1938 Schwager Zwirn nach Zbaszyn, Polen abgeschoben

Kindertransport

1939 Josef Potaschmacher mit Kindertransport nach England

1939 Josef Potaschmacher zur Whittingehame Farm School

17.11.1939 Ausstellung des ID Certificate

6.3.1940 Einreise von Josef Potaschmacher in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

9.3.1943 Eintritt in die Palestinian Company der Royal Army

11.5.1943 Einbürgerung von Josef Potaschmacher in Palästina

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Landkreis Bonn (ARSK-LKB) – 07620 – 09

https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/josef-wimar-giesen-versteckte-juedische-jugendliche-in-der-pogromnacht/DE-2086/lido/dc00018960

Pracht-Jörns, Elfi (Bearb.), Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Köln Weimar Wien 2011, S. 272.

https://www1.wdr.de/urfeld100.html

https://eastlothianatwar.co.uk/Whittingehame%20Farm%20School.html

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

Hubert Schneider (Hrsg.) Das Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum, LIT-Verlag, 2018

https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/erinnernzukunft/Mitteilungsblatt-EfdZ-2011-Nr-15.pdf

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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