Josef Moses
*20.11.1917 in Zürich;✡ lsrael
Staatsangehörigkeit polnisch
Religion jüdisch
Vater Dov Waldmann *11.11.1902(?)
Mutter Leja Chaya Moses *11.6.1894 in (?Kirchen)
Geschwister ?
Beruf Landarbeiter
Adressen Zürich; Worms; Urfeld, Hauptstraße 78; St. Wendel, Saarland; Beit Hashita
Heirat 25.10.1939 in Beit Hashita mit Chana Plat *1918 Leipzig; Eltern Mosesund Rosa Plat
Kinder
Weiterer Lebensweg
Adressen zwischen 1927 und 1935
18.3.1927 Saarbrücken, Feldmannstr. 126
28.6.1929 Lessingstr. 21 bei Waldmann Modernbau
1.4.1931 Bruchwiesenstr. 45
13.4.1932 Metzerstr. 39 Waldmann
24.6.1934 nach Ormesheim von Ormesheim/St. Ingbert
20.01.1935 Saarbrücken, Nassauerstr. 6 bei den Eltern
1.6.1935 St. Wendel Hofgut Göckelmühle
21.11.1935 Karcherstr. 11
20.12.1935 Worms, Pfiffigheim, Landgrafenstr. 18
Hachschara auf dem Hofgut Göckelmühle
1.6.1935 Josef Moses zur Einzel-Hachschara Hofgut Göckelmühle, St. Wendel,
21.11.1935 und 18.12.1935 abgemeldet nach Saarbrücken, Karcherstr. 11
Worms
20.12.1935 Worms, Pfiffigheim, Landgrafenstr. 18
Hachschara in Urfeld
6.8.1936 Josef Moses von Worms zur Hachschara ins Umschulungslager Urfeld auf dem Dietkirchener Hof zwischen Bonn und Köln-Wesseling; Besitzer war der mit Arthur Stern befreundete nichtjüdische Architekt Albrecht Doering aus Urfeld.
Von März 1934 bis April 1940 war der Dietkirchener Hof als Kibbuz/Beth Chaluz ein Zentrum der Vorbereitung auf die Alija nach Palästina für mehr als 200 meist junge Juden. Das Zentrum des Hechaluz hieß auch Kibbuz Bamaaleh („Bamaaleh“=im Aufstieg); es wurde finanziert vom jüdischen Textilfabrikanten und Architekten Arthur Stern – zu Beginn noch gemeinsam mit der Reichsregierung! Die landwirtschaftliche Ausbildung erfolgte auf Urfelder Bauernhöfen.
Ab 1937 konnten die Chaluzim auch eine Lehre absolvieren in der Großgärtnerei Giesen, dem Obstbau- und Gärtnereibetrieb „Marienhof“ des ehemaligen Kölner Gartenbaudirektors Josef Giesen (1887-1962)
3.4.1937 Josef Moses abgemeldet aus Urfeld nach Berlin
Alija
Zeitpunkt und Route unbekannt

25.10.1939 Heirat in Beit Hashita mit Chana Plat
Nachkriegszeit
Gedenken
Quellen
https://gedenkbuch.saarbruecken.de/gedenkbuch/personen_detailseite/person-7789
StA Bornheim, Sammlung Zerlett; Liste der Bewohner im „Lager Urfeld“
Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Landkreis Bonn (ARSK-LKB)
Pracht-Jörns, Elfi (Bearb.), Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Köln Weimar Wien 2011, S. 272.
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
https://collections.arolsen-archives.org/de
Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume
Hubert Schneider (Hrsg.) Das Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum, LIT-Verlag, 2018
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History