Wolffberg Walter

Walter Wolffberg

*17.2.1892 in Stolp;✡  ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Paul Wolffberg in Stolp; ✡ 1910

Heirat der Eltern

Mutter Adelheid Schwarz/Schwartz *2.4.1865 in Stuhm; ✡14.11.1942 in Theresienstadt

Großeltern Kaufmannes Julius Schwar(t)z und Helena Maschke

Geschwister

Beruf  

Adressen Stuhm, Sandberg 140a, später Chausseestraße 3; Berlin; Dortmund

Heirat Anna Sondheim *23.5.1892 in Herford

Kinder

Weiterer Lebensweg

Sandberg 140a, später in der Chausseestraße 3. Um 1910 starb Paul Wolffberg

1928 Walter Wolffberg als Kaufmann in Dortmund

Aufbaulager Laer

Wegen wiederholter Überflutung landwirtschaftlicher Flächen durch die Aa im Kreis Steinfurt wurden vom „Wasser- und Bodenverband Steinfurter Aa“ Maßnahmen zur Regulierung und Begradigung der Aa im Kreis Steinfurt beschlossen, für die das Landesarbeitsamt Dortmund Arbeitslose aus Westfalen zuteilen sollte.

Das erste Lager wurde 1936 in einer ehemaligen Ziegelei in Dumte bei Borghorst erbaut. Es war durch Drahtzaun, Busch- und Baumbestand vor neugierigen Blicken geschützt. Bewacht wurde es vom zivilen Lagerführer Otto Rautenberg. Die einzige Ausstattung bestand nach einem Bericht eines Überlebenden aus Strohsäcken.

1938 wurden auf der Grundlage des „Geschlossenen Arbeitseinsatzes“ für arbeitslose Juden, die zuvor zumeist als Kaufmann ihrer Existenzgrundlage beraubt worden waren, reichsweit entsprechende Zwangsarbeiterlager möglich.

In der Arbeits-Bestandsliste von 1939 werden 36 Juden genannt.

Minderheitenvolkszählung

17.5.1939  Walter und Anna Wolffberg in Dortmund Herbert-Norkus-Str. 36

17.5.1939 Walter Wolffberg im Aufbaulager Laer Steinfurt mit 46 Zwangsarbeitern erfasst

1.5.1942 Emigration von Walter Wollfberg

Theresienstadt

8.8.1942 Mutter Adelheid auf dem 39. Alterstransport nach Theresienstadt

Nachkriegszeit

keine weiteren Daten

Gedenken

6.6.2018 Stolperstein für die Mutter Adelheid in Berlin, Wilmersdorf, Bayrische Straße 33

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127200295https://www.mappingthelives.org

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en1183136

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.stolpersteine-berlin.de/de/bayerische-str/33/adelheid-wolffberg

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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