Weil Ilse

Ilse Weil

*25.11.1922 in Mannheim;✡ 1943 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Max Weil *30.12.1888 in Eichstetten; 16.2.1942 in Rivesaltes

Heirat der Eltern

Mutter Elfriede Meyer *29.10.1886 in Mannheim; 31.8.1942 in Auschwitz

Geschwister

Arno Aron Weil *7.12.1923 in Mannheim; 19.2.1945 in Buchenwald

Beruf  

Adressen Mannheim; Berlin, Iranische Straße 4;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Ilse Weil mit den Eltern und Bruder Aron in Mannheim Tattersallstraße 18

17.5.1939 Paula Eckstein mit Mutter Mirjam und Schwester Hilde in Mannheim K4 23

Ca. 1940 Ilse Weil vermutlich zusammen mit Paula Eckstein aus Mannheim nach Berlin Iranische Straße, um dort Krankenpflege zu lernen

Berlin – Auschwitz

Dezember 1942 Einweisung in das Sammellager Große Hamburger Straße

14.12.1942 Ilse Weil und Paula Eckstein auf dem 25. Osttransport von 881 Juden aus Berlin nach Auschwitz mit zahlreichen Chaluzim: 25 jugendliche Mitarbeiter aus dem Krankenhaus Iranische Straße, 48 Jugendliche aus dem Heim in der Rosenstr. 2-4, Hedwig Schweriner aus Gut Winkel und 18 aus dem Waldlager Britz bei Eberswalde.

Die Bürckel-Wagner-Aktion in Baden

22.10.1940 beide Eltern mit Bruder Ara auf einem von sieben Transporten von 6500 Juden des Saarlandes, der Pfalz und Baden, davon 1972 allein aus Mannheim in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich transportiert in der „Bürckel-Wagner-Aktion“.

März 1941 Verlegung verschiedener Gruppen aus Gurs in andere Lager: Betagte Menschen kamen nach Noé, Schwerbehinderte nach Récébédou, Familien in das sogenannte ‚Familienlager‘ Rivesaltes

14.3.1941 beide Eltern mit Bruder Arno nach Rivesaltes

16.2.1942 Tod des Vaters in Rivesaltes

August 1942 Deportation der Mutter und Bruder Arno von Rivesaltes ins Durchgangslager Drancy

14.8.1942 Deportation der Mutter Elfriede ab Drancy nach Auschwitz

9.9.1942 Deportation des Bruders Arno ab Drancy nach Auschwitz

Bruder Arno wird an der Rampe von Auschwitz zur Zwangsarbeit selektiert. Er bekommt die Häftlingsnummer 178953 in den linken Unterarm tätowiert

1942 Verlegung in das Außenlager, später KL Groß-Rosen

10.2.1945 Ankunft im KL Buchenwald

11.2.1945 Aufnahme im Häftlingskrankenbau von Buchenwald

19.2.1945 Tod des Bruders Arno im KL Buchenwald

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de987509

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de986861

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1176960

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de986999

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11262055

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/7384831

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Genealogie Website My Heritage

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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