Block Pauline

Pauline Renate Block

*3.4.1922 in Hannover; ✡ ?

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater Hans Block *23.12.1879 in Hannover; ✡ 30.1.1965 in Maayan Zwi

Mutter Gertrud Seligmann *23.4.1892 in Hannover; ✡ ?

Geschwister

Walter Block *15.8.1923 in Hannover;

Hanna Block *20.8.1926 in Hannover ; ✡

Ruth Block *7.5.1928 in Hannover

Beruf Landarbeiter

Adressen Hannover, Gellertstraße 26; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Eintritt in die zionistische Jugendgruppe Habonim

Gut Winkel

2.5.1938 Pauline Block zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

19. Juni 1941 Auflösung Gut Winkel wird vom Hachschara- zum Arbeitseinsatzlager

5.7.1941 behördliche Anordnung zur Auflösung der Hachschara-Lager; Umbenennung der noch bestehenden in „Jüdisches Arbeitseinsatzlager“

Alija

13.2.1936 Einreise von Vater Hans Bloch von Triest in Haifa auf der SS GALILEA

6.1.1939 Pauline Block abgemeldet aus Spreenhagen

29.1.1939 Passausstellung für Pauline und Bruder Walter Block in Hannover

13.2.1939 Einreise von Pauline mit der Mutter und Geschwistern Block in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

14.9.1944 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My