Chaim Ilse

Ilse Chaim

*31.5.1920 in Murowana Goslin; ✡ 10.1.2011 Bnei Brak

Staatsangehörigkeit polnisch; staatenlos

Religion jüdisch

Vater Max Mordechai Chaym *21.10.1877 in Murowana; ✡16.2.1943 in Auschwitz

Mutter Hanna Hedwig Silberberg *6.10.1881 in Murowana; ✡16.2.1943 in Auschwitz

Geschwister

Ludwig Jehuda Chaim Gellar *28.8.1906

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin, Neue Rosestraße 6; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 9.10.1942 in Tel Aviv mit Adolf Adu Abraham Aronsfeld *9.12.1916 in Exin; 30.6.2000 Bnei Brak

Kinder vier

Hannah Aronsfeld; oo Noymann

Aronsfeld; oo Moiselini

Aronsfeld; oo Erlichman

Aronsfeld

Weiterer Lebensweg

Mitglied im Makkabi HaZair

Gut Winkel

3.4.1937 Ilse Chaim zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

17.4.1938 Adolf Abraham Aronsfeld zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Alija

27.3.1939 Einreise von Ilse Chaim in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Adolf Abraham Aronsfeld  in Gut Winkel, Spreenhagen

Britischer Census

29.9.1939 Adolf mit den Eltern und Schwester Flora Aronsfeld in 33, The Grove, Limes Avenue, Hendon

6.1.1940 Einreise von Adolf Aronsohn mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

31.5.1942 Einbürgerung in Palästina13.10.1942 Heirat in Tel Aviv von Ilse Alisa Chaim und Adolf Aronsohn

9.10.1942 Heirat in Tel Aviv mit Adolf Adu Abraham Aronsfeld

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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