Ascher Lilly

Lilly Ascher

*25.3.1915 in Nordrach; ✡ 1943 in Kfar HaNoar HaDati

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Dr. Meir Ascher *6.4.1880 in Nördlingen; ✡ 2.10.1927 in Mannheim

Mutter Pauls Sprinze Adler *21.7.1886 in Lübeck; ✡ August 1975 West Berkshire England

Geschwister

Ilse Ascher *9.8.1912 in Straßburg; England; oo Leontiade

Ruth Jeanette Ascher *20.11.1913 in Nordrach; ✡

Beruf  Landarbeiterin

Adressen Nordrach; Mannheim; Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 3.11.1938 in Berlin Heinz Gochsheimer/Gores *22.4.1911 in Mainz; ✡ 29.3.1993 in Ma‘ayan Zwi

Kinder

Weiterer Lebensweg

September 1933 Schwester Ruth nach England

April 1939 Mutter Paula nach England

Gut Winkel

Lilly Ascher zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

2.1.1939 Ankunft von Lilly Ascher in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

Novemberpogrom

Heinz Gochsheimer inhaftiert im KoLaFu, Polizeigefängnis und KL in Hamburg Fuhlbüttel

17.5.1939 Heinz Gochsheimer in Frankfurt bei Minderheitenzählung

Sommer 1939 Flucht von Heinz Gochsheimer über Rotterdam nach England

Herbst 1939 Heinz Gochsheimer auf der Court Perrer Farm, England

30.1.1940 Einreise Heinz Gochsheimer in Haifa mit Arbeiterzertifikat Kategorie C/LS

2.1.1939 Ankunft von Lilly Ascher in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

10.5.1942 Einbürgerung von Lilly und Heinz Gochsheimer in Palästina

15.2.1943 Scheidung von Lilly Ascher und Heinz Gochsheimer

1943 Tod von Lilly Gores-Ascher (Suizid?)

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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