Heinz Appel
*8.5.1912 in Berlin; ✡ 23.10.1980 in Tel Aviv
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Heymann Moritz Appel *17.5.1865 in Konin; ✡ 4.4.1932 in Berlin
Heirat der Eltern 22.12.1893 in Berlin
Mutter Jenny Cohn *31.1.1874 in Stolzenhagen; ✡ 30.12.1943 in Auschwitz
Geschwister
Max Meyer Appel *16.6.1894 in Berlin; ✡ 19.9.1927 Suizid in Berlin; oo Erna Kirsch
Erna Therese Appel *17.1.1896 in Berlin; ✡ 22.4.1943 in Auschwitz; oo Alexander Zettlin
Paul Appel *21.5.1897 in Berlin; ✡ 19.2.1943 in Auschwitz; oo Erna Bieber
Edith Appel *15.2.1901 in Berlin; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz
Fritz Hermann Appel *31.10.1902 in Berlin; ✡ 10.2.1956 in Tel Aviv; oo Fanny
Beruf Landarbeiter
Adressen Berlin, Neue Königstraße 69; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 26.12.1938 in Berlin mit Trude Gruner *19.11.1920; ✡7.12.2010

5.11.1946 Heirat vor dem Rabbiner von Tel Aviv
Zweite Ehe von Trude Gruner mit Marcel Rosner
Kinder eins
Weiterer Lebensweg
26.12.1938 Heirat in Berlin mit Trude Gruner
Minderheiten-Volkszählung
17.5.1939 Mutter Jenny und Schwester Edith in Berlin Kreuzberg Waldemarstraße 52
Gut Winkel

8.4.1938 Heinz Appel durch Vermittlung der Berliner Zionistischen Vereinigung BZV zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen;
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
30.6.1938 Heinz Appel auf der Belegschaftsliste von Gut Winkel
Britischer Census
29.9.1939 Heinz Appel mit Werner Rosenbaum (*22.3.1914) in 1, Grove Gardens, Hendon
Berlin – Theresienstadt – Auschwitz
14./18.9.1942 Mutter Jenny auf dem Transport I/65, Da 514 nach Theresienstadt
30.12.1943 Mutter Jenny von Theresienstadt nach Auschwitz
Fabrikaktion
20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“
März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert.
2.3.1943 Schwester Edith auf dem 32. Osttransport nach Auschwitz
Quellen
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316