Gerson Wally

Wally Gerson

16.12.1913 in Filehne; ✡ 9.10.2001

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Adolf Gerson *17.9.1876 in Schwedt, Brandenburg; ✡ 17.6.1943 in Auschwitz

Mutter Emmy Meyer *6.2.1874 in Usch; ✡ 1.6.1925 in Berlin Pankow; ✡ in Auschwitz

Geschwister

Alfons Gerson *29.7.1899; ✡1982 in Dortmund; oo Trudel Sonnenthal

Margarete Gerson *18.11.1900 in Czarnikau; ✡ 1942 in Auschwitz

Martin Gerson *15.3.1902 in Czarnikau; ✡ 4.10.1944 in Auschwitz

Renate Gerson *30.3.1904 in Czarnikau; ✡ März 1943 in Auschwitz; oo Georg Alexander

Moshe Gerson 11.1.1906 in Czarnikau; ✡ 12.4.1982 in Israel

Cousine

Ruth Gerson, Spitzname Eichhörnchen *15.7.1914 in Sonneberg; ✡ 2.4.2006 in Maayan Zwi

Beruf  Landarbeiterin; Gärtnerin

Adressen Filehne; Frankfurt ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 21.10.1945 in Rehovot mit Ernst August Seeligmann *26.9.1910 Karlsruhe; ✡ 1989 in Givat Brenner

Kinder zwei

Seeligmann ; oo Berkowitz

Weiterer Lebensweg

Mitglied im Makkabi Hazair

Gut Winkel

1.3.1936 Wally Gerson zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war ihr Bruder Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.6.1936 Wally Gerson (18.) auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel; 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

31.3.1937 Ernst Seeligmann und Bruder Martin auf der Liste „Betriebsleitung“

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Alija

9.6.1935 Passausstellung für Wally Gerson in Berlin

7.3.1938 Einreise von Wally Gerson in Haifa mit Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

1.-4.2.1944 Ernst Seeligmann auf der SS NYASSA von Spanien nach Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz; erstes legales Alija-Schiff seit 1939; die NYASSA kam von Lissabon über Cadiz mit etwa 750 Olim (legale Immigranten) an Bord nach Haifa.

28.2.1945 Einbürgerung von Wally Gerson in Palästina

Nachkriegszeit

21.10.1945 Heirat in Rehovot mit Ernst Israel Seeligmann

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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