Manneberg Ruth

Ruth Manneberg

*8.9.1913 in Mikultschütz/Klausberg; ✡ 21.11.2005 in Frankfurt

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arnold Manneberg *24.11.1885 in Loslau; ✡ Dezember 1942 in Auschwitz

Mutter Else Böhm *23.3.1887 in Rosdzin, Kattowitz; ✡ 15.1.1943 in Auschwitz

2.Frau des Vaters Marie Barber *22.5.1895 in Nikolai; ✡ Dezember 1942 in Auschwitz

Geschwister

Günter Manneberg /Gershon Manor *15.11.1914 ; 14.7.1998 Beit Hashita; oo Herta Levison

Beruf Landarbeiterin

Adressen Mikoltschütz; Berlin ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Mathias; evtl. Hans Mathias *3.7.1911 in Posen; Ankunft in Haifa am 8.11.1937 auf der SS GALILEA

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

28.10.1935 Ruth Manneberg zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

14.1.1936 Bruder Günther folgt nach Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.9.1936 Ruth Manneberg auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

30.9.1936 Günther Manneberg auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Alija

Ruth und Günther Manneberg vermutlich illegal mit „Alija beth“ nach Palästina

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Arnold Manneberg in Berlin, Naugarder Str. 17

17.5.1938 Mutter Else in Berlin, Rastenburger Str. 14

Auschwitz

9.12.1942 Vater Arnold und Maria auf dem 24. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

12.1.1943 Mutter Else auf dem 28. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Rückkehr nach Deutschland

Gedenken

17.4.1999 Pages of Testimony für beide Eltern von Bruder Gershon Manor bei Yad Vashem

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1114621

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1114715

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127207591

https://www.manneberg-saga.com/images/family_album/Manneberg_Family_Tree_page_5.pdf

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My