Neubau Max

Max Neubau/Mordechai Gewandter

*18.12.1920 in Berlin; ✡ 24.1.2014 Petah Tikwa

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Itzchak Gewandter Neubau *28.6.1879 in Galicia; ✡ 25.7.1931 Berlin

Heirat der Eltern 18.10.1905 in Berlin

Mutter Klara Chaja Rosenschein-Heiber; ✡ 3.8.1939 in Berlin

Geschwister

Fanny Feige Zipora Neubau *9.8.1906 Berlin; Israel; ✡oo 1933 in Berlin Karl Lerner

Rosa Neubau *4.10.1907 in Berlin; 1944 Auschwitz; oo Alfons Heckscher (*1903)

Hanni Neubau

Beruf Landarbeiter

Adressen  Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen; ; *24.9.1920 in Berlin; ✡ 31.3.2019 in Petah Tikwa

Heirat  in Kfar Jehoshua Chana Zollfrost -Fuhrer; *24.9.1920 in Berlin; ✡ 31.3.2019 in Petah Tikwa

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

Gut Winkel

2.6.1935 Max Neubau zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

2.6.1935 Hanna Zollfrist zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.9.1936 Meir Neubau und Hanna Zollfrist auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Alija

21.3.1938 Ankunft von Hanna Zollfrist von Triest nach Haifa, verm. mit Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Chaja im Israelitischen Krankenheim, Elsässer Straße 85

17.5.1939 Schwester Rosa mit Ehemann Alfons und Sohn Alfred Heckscher in Berlin Marienburger Straße 48

Fabrikaktion

20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert

12.3.43 Schwester Rosa mit Ehemann Alfons und Sohn Alfred Heckscher auf dem 36. Osttransport; dieser bildete als letzter von sechs Transporten den Abschluss der Berliner „Fabrikaktion“, in der 8768 Juden von Berlin nach Auschwitz verschleppt wurden.

Nachkriegszeit

Gedenken

2.5.1999 Pages of Testimony für Schwester Rosa und deren Ehemann Alfons von Max Neubau bei Yad Vashem

Quellen

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_ber_ot36.html

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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