Cohn Ernst

Ernst Cohn

*5.7.1920 in Lautenburg, Westpreußen; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Benno Cohn ? *1875 in Lautenburg

Mutter ?

Geschwister –

Cousin?

Werner Cohn *23.2.1920 in Lautenburg

Beruf Landarbeiter

Adressen Lautenburg; Lobitten; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Hedva Cohn *12.1.1923

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Lobitten

Unweit von Powunden (Chrabrowo) auf dem Gut Lobitten (Lugovskoje) bildete der Gutsbesitzer Walther Sandelowsky von 1934 bis Sommer 1939 junge Menschen in der Landwirtschaft aus, damit sie ein Arbeiter-Zertifikat des Hechaluz für die Alija nach Palästina erhalten konnten.

Walther Sandelowsky, seine Frau Inge und die Söhne Peter und Klaus wanderten im November 1940 nach Argentinien aus.

Gut Winkel

10.3.1937 Ernst Cohn als Mitglied des BETAR (Staatsrevisionisten)zum Alija-Vorbereitungslager/ Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

Alija

7.5.1937 Passausstellung in Gumbinnen, Ostpreußen

30.8.1937 Ernst Cohn mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III) nach Haifa

1.2.1940 Einbürgerung in Palästina

Nachkriegszeit

25.11.1959 Einschiffung von Ernst und Hedva Cohn als israel. Staatsbürger in Southampton auf der SS NIEUW AMSTERDAM nach New York

Gedenken

Quellen

http://jewsineastprussia.de/de/sandelowsky-empowered-for-eretz-israel/

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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