Fettermann Leo

Leo Eli Fettermann

*12.12.1920 in Leipzig; ✡ 30.4.2003 Israel

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Jakob Josef Fettermann *6.5.1895 in Lodz; ✡ ? vor 1944 in Lodz

Mutter Rahel Rosa Fettermann

Stiefmutter Paula Pesia Krzcpicki *13.3.1900; ✡ ? vor 1944 in Lodz

Geschwister

Abraham Fettermann *1916; ✡ in Israel

Simon Fettermann *26.1.1925 in Leipzig; ✡ ? vor 1944 in Lodz

Heinz Felix Fettermann *22.9.1926 in Leipzig; ✡ ? vor 1944 in Lodz

Stiefschwester

Sonja Federmann *9.12.1938 in Leipzig; ✡ ? vor 1944 in Lodz

Beruf Landarbeiter

Adressen Leipzig, Nordstraße 29; Gut Winkel, Spreenhagen; Dänemark

Heirat 17.9.1943 in Kfar Saba mit Ruth Holzer *15.3.1922 in Neukölln; (Eltern Itzchak und Shoshana)

Sohn

Yossi Rosenbaum; oo Lichtenstein

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

3.7.1935 Leo Fettermann zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.9.1936 Leo Fettermann auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Dänemark

1937 Leo Fettermann zur Einzelhachschara nach Dänemark

Centrum Roskilde

Chaluzim in Korskærgård, Herringlöse Max Suravski, Gerd Sorenson

Leo Fettermann auf dem Hof Pilekærgård; im Laufe der folgenden Jahre lernten dort abwechselnd sechs junge Juden die Landwirtschaft: Porath Feuerstein, Koplowitz,  Leo Fettermann, Ilse und HugoSinger und Sara Ackermann, Danzig.

Alija

10.1.1938 Einreise von Leo Fetterman und Ruth Holzer in Haifa mit Studentenzertifikaten der Jugendalija

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 beide Eltern und Geschwistern in Leipzig, Nordstraße 29

Familie Fettermann nach Lodz

Nachkriegszeit

6.5.1945 Einbürgerung von Ruth und Leo Fettermann in Palästina

Gedenken

20.5.1956 und 14.4.1999 Pages of Testimony für Jakob, Paula, Felix, Simon und Sonja Fettermann von Abraham Fettermann bei Yad Vashem

Quellen

https://slaegtsbibliotek.dk/2024/946173.pdf

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de864985

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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