Lewinski Käthe

Käthe Lewinski

*17.10.1912 in Berlin

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Herman Elias Lewinski; ✡ ?

Mutter Else Mischlowitz; ✡ ?

Tante Else Lewinski -Timendorfer geb. Landsberger *19.1.1884 in Lublinitz; ✡ 4.4.1944 Theresienstadt

Geschwister

Heinz Lewinski *24.2.1911 in Berlin; ✡ ?

Cousin

Leonhard Lewinski *12.6.1918 in Berlin;

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin; Breslau, Senefelderstraße 29; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Käthe Lewinski nach 1938 mit Bruder Heinz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Heinz und Käthe Lewinski in Gut Winkel, Spreenhagen

17.5.1939 Leonhard Lewinski und seine Mutter Else in Berlin Wörther Straße 26

Sommer 1939 Cousin Heinz Lewinski zur Hachschara ins Gut Winkel

September 1939 Heinz, Käthe und Leonhard Lewinski auf der Belegschaftsliste des Landrates von Beeskow für Gut Winkel;

Alija beth auf der SS HILDA – Sonderhachschara 4

12.10.1939 Bahnfahrt von Heinz, Käthe und Leonhard Lewinski ab Berlin über Frankfurt und Passau nach Wien; die zweite Hälfte des Transportes kam von Breslau nach Wien

14.10. 1939 Ankunft in Wien, über die Schwarzmeerroute Bratislava, Budapest, Belgrad, Bukarest

6.11.1939 Ankunft in Sulina, Schwarzmeer-Hafen

26.11.1939 Abfahrt mit 729 Passagieren auf der SS HILDA

15.1.1940 hinter den Dardanellen von britischer Marine gestoppt und geentert

22.1.1940 Ankunft vor der Dreimeilen-Zone vor Haifa

24.1.1940 Britische Mandatsbehörden verweigern die Landung

29.1.1940 Ankunft Haifa nach Abschluss von Verhandlungen zwischen Sochnut (Jewish Agency) und britischer Mandatsregierung

29.1.1940 mit Bussen in das Internierungslager nach Athlit verbracht

14.2.1940 Registrierung von Käthe Lewinski in Athlit; sie gibt die Tante Else Lewinski Berlin, Woertherstraße 26 als Referenz an , als Gemeindeältesten Rabbi Dr. Singermann (Dokument D/787/40/CHU)

18.2.1940 Entlassung der Frauen aus dem Lager

Juli 1940 Entlassung der Männer aus dem Lager Athlit

Käthe und Heinz geben als Kontaktadresse Wilhelm Horowitz in Tel Aviv an

18.2.1940 Registrierung von Leonhard Lewinski in Athlit; er gibt Gerhard Bober, Berlin als Referenz an , als Gemeindeältesten Rabbi Dr. Prinz (Dokument D/842/40/CHU)

18.2.1940 Entlassung der Frauen aus dem Lager

Juli 1940 Entlassung der Männer aus dem Lager Athlit

Leonhard gibt als Kontaktadresse Leo Ostrower in Tel Aviv an

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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