Schmul Schimon

Siegbert Schimon Schmul

*9.5.1921 Berlin; ✡ 26.6.2012 in Yokne’Am Moshava

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Albert Schmul *9.6.1886 in Dobrzyca; ✡ 1942 Ghetto Riga

Mutter Cilla Riess *7.1.1895 in Wreschen; ✡ ? 1942, Ghetto Riga

Geschwister

Harry Hillel Schmul *23.11.1923 in Berlin; ✡ 13.2.2016 Israel

Edith Ester Schmul *3.4.1928 in Berlin; ✡ nach 1942 in Riga

Semmi Pinchas Schmul *22.4.1933 in Berlin; ✡ ? in Riga

Beruf Landarbeiter, Zimmermann

Adressen Berlin, Rombergstraße 11; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 20.4.1940 in Kfar Irusha mit Shoshana Ritter

Kinder

Marganit Schmul *1947 ; oo Sharon

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

Gut Winkel

2.6.1935 Siegbert Schimon Schmul zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.9.1936 Siegbert Schimon Schmul auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 beide Eltern mit den Geschwistern Edith und Semmi in Berlin, Rombergstraße 11

Alija

27.5.1939 Ankunft von Bruder Harry in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Zeitpunkt und Weg der Alija von Siegbert Schmul unbekannt, vermutlich illegale Alija Beth

7.11.1943 Entlassung von Shimon Schmul aus dem Internierungscamp Atlith

Britischer Census

29.9.1939 Anderer Siegbert Schmul/Small (*12.4.1922) im Kitchener Camp

Berlin – Riga

19.1.1942 beide Eltern mit den Geschwistern Edith und Semmi auf dem IX. Osttransport von Berlin nach Riga

Nachkriegszeit

1959 Wiedergutmachungsverfahren

Gedenken

31.5.1999 Pages of Testimony für die Eltern und Geschwister von Bruder Harry Schmul bei Yad Vashem

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127187428

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_ber_ot9.html

Wiedergutmachungsverfahren B Rep. 025-03 Nr. 10017/59

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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