Livny Erella

Erella Livny

*13.8.1916 auch 22.7.1916 in Rechovot; ✡ ?

Staatsangehörigkeit Palästina

Religion jüdisch

Vater Isaac Livny *20.3.1890 ; ✡ 11.1.1966 Afula

Mutter Frida Shlomit Blumberg *2.6.1892 ; ✡ 23.9.1965

Geschwister drei

Ziona Rivka Livny *18.11.1914 Kibbuz Ruhana; ✡17.3.2002 Beit Hashita; oo Benjamin Gal

Yossi Livni

Gordona Livny; oo Lewin

Beruf Landarbeiter

Adressen Rehovot, Givat Brenner ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1947 Eliazar Delden *9.11.1916 in Amsterdam; ✡1.5.1970

Kinder

Tochter Delden; oo Siwan

Weiterer Lebensweg

Ausbildung zur Lehrerin am Seminar Lewinski, Abschluss 1935

1935-1936 Hachschara in Kfar Giladi

Gut Winkel

November 1936 Erella Livny als Schaliach zum Palästinaamt in Berlin, von dort wird sie ins Gut Winkel, Spreenhagen geschickt.

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

31.3.1937 Erella Livny als Teil der Betriebsleitung in der Funktion einer Hebräisch-Sprachlehrerin  auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Und noch etwas anderes brachte mir großen Genuss: Das
Bewässern des Gartens und das Gießen der Blumen. Dieses Wasser im Überfluss!

Bericht Erella Delden:

„Nach einem Jahr verließ ich Gut Winkel. Der deutsche »Hechaluz« wollte mich daraufhin in ein anderes Hachschara-Zentrum in Holland schicken. Da aber meine Eltern strikt dagegen waren und schrieben, dass der kommende Krieg inder Luft läge, kehrte ich nach Hause zurück.“

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

20.11.1939 Einreise von Eliazar Delden in Haifa mit Arbeiterzertifikat der Kategorie C/LS

Nachkriegszeit

Delden als Corporal der Palestinian Company 1945

1947 Heirat mit Eliazar Delden

Gedenken

Quellen

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Delden%20Louis%22%7D

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Delden%201916%22%7D

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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