Oppenheim Ruth

Ruth Oppenheim

*22.1.1924 in Kassel; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Moritz Hans Oppenheim *16.4.1895 in Bad Sachsa; ✡ ?

Mutter Gertrud Linderfeld *3.5.1902 in Kassel; ✡ ?

Geschwister

Dorrith Marianne Oppenheim *8.12.1931 in Kassel

Beruf Praktikantin

Adressen Kassel, Kaiserstraße 59; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 16.1.1949 in Rehovot mit Gedeon Schembeck

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

1939 Ruth Oppenheim ins Gut Winkel, vermutlich zu einem Vorbereitungslehrgang

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Beide Eltern mit Schwester Dorrith in Kassel, Kaiserstraße 59

17.5.1939 Ruth Oppenheim in Gut Winkel, Spreenhagen

ebenfalls registriert in Gut Winkel mit noch offenem verwandschaftl. Bezug

Ernst Oppenheim und Gerda Stein in Gut Winkel;

Waltraud Stein *26.3.1914 in Magdeburg

7.7.1939 Ruth Oppenheim abgemeldet aus Kassel zur Hachschara als Praktikantin in Gut Winkel, Spreenhagen

Alija

14.8.1939 Ankunft von Ruth Oppenheim in Haifa auf der SS PALESTINA mi Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

16.2.1945 Einbürgerung in Palästina

Kassel – Theresienstadt – Auschwitz

16.6.1943 beide Eltern auf dem Transport XII/5 von Kassel ab Frankfurt nach Theresienstadt

12.10.1944 beide Eltern auf dem Transport E q von Theresienstadt nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Heirat 16.1.1949 in Rehovot mit Gedeon Schembeck

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5108707

https://www.statistik-des-holocaust.de/TT430616-1.jpg

Ilana

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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