Grünfeld Inge

Inge Ingrid Miriam Grünfeld

*17.6.1922 in Landeshut; ✡ 26.5.2013 in Bloomington

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Franz Viktor Grünfeld *24.11.1885 in Berlin; ✡ Oktober 1965 in Zürich

Mutter Elfriede Elli Neumann *1900 in Lautenburg; ✡ ? USA

Großmutter Gertrud Grünfeld geb. Goldstein *16.2.1870 in Kattowitz; ✡12.1.1948 London

Geschwister

Svea Grünfeld *16.3.1925 in Köln; ✡10.4.2012 in Eugene, Oregon; oo Larry Gold

Friedrich Grünfeld *1930 in Berlin; ✡9.9.1987 in Barcelona

Beruf Landarbeiter

Adressen Landshut; Berlin, Leipziger Str 20/22 ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Hermann Heymann Henry Remak *27.7.1916 in Berlin; 12.2.2009 in Bloomington

Kinder vier

Roy Remak *1948

Steven Remak *Jan. 1950

Tochter Rema; oo Ziff

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

2.5.1938 Inge Grünfeld zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen;

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Inge Grünfeld auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

USA

12.-19.5.1939 Inge Grünfeld mit den Eltern und Geschwistern auf der SS NIEUW AMSTERDAM von Southampton nach New Yorkb

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Großmutter Gertrud Grünfeld in Berlin, Gustav-Freitag-Straße 17

Nachkriegszeit

US Census

1.4.1950 Ingrid und Henry Remak in 1212 E Maxwell Lane, Bloomington, Monroe, Indiana

1967 Henry H. Remak Guggenheim Fellow in Humanities

Gedenken

Quellen

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 6332); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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