Hirsch Ingeborg

Ingeborg Hirsch

*28.3.1923 in Charlottenburg, Berlin; ✡

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arthur Hirsch *29.9.1884 in Berlin; ✡ ?

Mutter Margarethe Arndt *22.10.1892 in Schlochhau; ✡ ?

Die Ehe der Eltern wurde geschieden.

Geschwister

Ursula Helga Hirsch *12.11.1920 Berlin; oo Degenstuck

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin Alt Moabit 85 b; Gut Augusthof bei Schlochau; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Ostern 1929 Einschulung Volksschule

Ostern 1937 Schlußabschluß

8.4.1937-28.3.1938 zur Lehre in Gut Augusthof bei Schlochau, einem abgelegenen landwirtschaftl. Betrieb

Gut Winkel

12.5.1938 Ingeborg Hirsch zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen; Mitglied im

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Ingeborg Hirsch auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Alija

2.4.1939 Ankunft von Ingeborg Hirsch in Tel Aviv auf der SS PALESTINA mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Margarethe Hirsch in Berlin, Alt Moabit 85 b

Britischer Census

29.9.1939 Schwester Ursula in The Priory, High Road East, Felixstowe, Suffolk

USA

28.5.1941 Emigration der Mutter in die USA

Nachkriegszeit

7.-21.12.1946 Schwester Ursula mit Ehemann Walter Degenstuck und Sohn Ronald auf der SS QUEEN ELIZABETH von Southampton nach New York

Zieladresse ist die Mutter Margarethe Hirsch

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11211352

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11211548

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 7241); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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