Heydecker Walter

Walter Heydecker

*5.6.1918 in Fürth; ✡ 5.11.1977 in Loughborough

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Hermann Heydecker *5.12.1880 in Thalmässing; ✡ 13.8.1966 in London

Mutter Nelly Rothler *2.12.1885 in Gotha ; ?

Geschwister –

Beruf Landarbeiter

Adressen Fürth; Mannheim, Richard-Wagner Straße 28; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1943 in Reading Betty Eva Cox *16.11.1919; ✡August 2004 in Esurrey

Kinder ?

Tochter Heydecker; oo Brown

Weiterer Lebensweg

Umzug der Familie Heydecker nach Mannheim

Vater Hermann war 1938 Bankdirektor im Ruhestand

Gut Winkel

30.9.1937 Walther Heydecker zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen; Mitglied der Werkleute

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Walther Heydecker auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Novemberpogrom

10.11.1938 Verhaftung des Vaters in Mannheim

11.11.1938 Einweisung in das KL Dachau Häftlingsnummer 20762

26.11.1938 Entlassung des Vaters aus dem KL Dachau

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Walter Heydecker mit beiden Eltern in Mannheim, Richard-Wagner Straße 28

England

26.8.1939 Abmeldung der Familie aus Mannheim

29.8.1939 Ankunft in England

Britischer Census

29.9.1939 Walter Heydecker mit beiden Eltern in 9, Milman Road, Reading, Berkshire

Oktober 1943 Heirat in Reading mit Betty Cox

Nachkriegszeit

Gedenken –

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10661457

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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