Rose Elfriede

Elfriede Rose

*10.10.1909 in Gladbach; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Hermann Rose*14.3.1873 in Rheydt; ✡ 12.10.1933 in Mönchengladbach

Mutter Karoline Rose Geb. Gottschalk *31.3.1877 in Glesch/Bergheim; ✡ 1942 Izbica

Tante Julia Rose *15.2.1871 in Rheydt; ✡ 5.2. 1943 Auschwitz; oo Hermann Rosen

Onkel Hermann Rosen *25.4.1868 in Gladbach; ✡ 5.2. 1943 Auschwitz

Geschwister

Sally Rose *11.3.1911 in München-Gladbach; ✡ 1943 Auschwitz; oo Hilde Stern (*14.7.1915 in Koblenz; ✡ 4.3.1943 in Auschwitz)

Erich Rose *13.11.1918 in München-Gladbach; ✡ ?

Helene Rose *26.3.1920 in München-Gladbach; ✡ 17.12.2021; oo Werner Bendorf

Beruf Landwirtschaftliche Volontärin

Adressen Gladbach; Werkdorp Wieringen Nieuwesluizerweg 42, Slootdorp (Wieringen);

Heirat 1937 Arthur Arno Wenglowitz *16.5.1915 in Breslau

Kinder

Weiterer Lebensweg

23.7.1934 Passausstellung für Arthur Wenglowitz in Breslau

23.8.1937 Ausstellung eines ID Zertifikat für Elfriede Rose in Den Haag

Werkdorp Nieuwe Sluis

1.12.1936 Arno Wenglowitz angemeldet zur Hachschara im Joodsche Werkdorp Nieuwe Sluis

31.3.1937 Elfriede Rose angemeldet zur Hachschara im Joodsche Werkdorp

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

21.9 und 23.9.1937 Ehepaar Wenglowitz abgemeldet nach Palästina

20.9.1937 Einreise des Ehepaars Wenglowitz in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS, wobei Elfriede als Ehefrau einreist (Kategorie D)

31.12.1938 Elfriede Rose und Arno Wenglowitz mit 118 weiteren Chaluzim auf der Palästina-Emigrantenliste des Werkdorps

7.2.1940 Scheidung von Arno Wenglowitz

11.1941-16.7.1946 Arno Wenglowitz als „Palestinian Guard“

27.3.1943 Heirat von Arno Wenglowitz mit Ester Moskowitz.

Izbica

22.4.1942 Mutter Karoline Rose von Düsseldorf ins Ghetto Izbica

Gedenken

Grabstein für den Vater

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1141318

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de950759

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de952935

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420422-36.jpg

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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