Brauer Albert

Albert Brauer

*11.12.1918 in Berlin; ✡26.6.1972 in Düsseldorf

Staatsangehörigkeit polnisch/staatenlos

Religion jüdisch

Vater Simon Brauer *21.1.1881 in Kauen; ✡17.12.1942 Auschwitz

Mutter Rosa Stern *14.10.1887 in Frankfurt; ✡17.12.1942 Auschwitz

Geschwister

Cilly Brauer *29.9.1921 in Berlin;✡ vor März 2026 in London; oo Alfred Haar

Regina Brauer *26.9.1925 in Berlin; ✡17.12.1942 Auschwitz

Beruf –

Adressen Berlin; Spreenhagen; Tel Aviv; Düsseldorf;

Heirat  –

Kinder

Weiterer Lebensweg

1935 Eintritt in die zionistische Jugendgruppe Habonim

Minderheitenzählung

17.5.1939 Albert Brauer mit den Eltern und Geschwistern in Berlin Mitte, Keibelstraße 3

17.5.1939 Albert Brauer auch in Gut Winkel gemeldet

Albert Brauer noch in Gut Winkel

Hachschara in Urfeld

2.9.1939 Cilly Brauer aus Berlin zur Hachschara ins Umschulungslager Urfeld auf dem Dietkirchener Hof zwischen Bonn und Köln-Wesseling;

28.9.1939 Cilly Brauer abgemeldet aus Urfeld nach England

Bis zu ihrer Abreise nach England war sie mit Adolf Bender, dem besten Freund ihres Bruders Alfred eng befreundet

Alija

1939 Albert Brauer nach Tel Aviv

25. Osttransport

14.12.1942 beide Eltern und Schwester Regina auf dem 25. Osttransport mit 811 Juden von Berlin, davon 21 aus der Keibelstraße 3 (Sammellager im ehem. Verwaltungskomplex der Karstadt AG) und 48 Jugendliche aus dem Heim in der Rosenstr. 2-4, sowie 1 Person aus Gut Winkel und 18 aus dem Waldlager Britz bei Eberswalde.

Nachkriegszeit

1958 Rückkehr von Albert Brauer nach Berlin

1972 Tod in Düsseldorf

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1051577

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1027538

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1027703

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127207663

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71076419

Schuldemokratiekurs der Thomas-Mann-Grundschule Berlin

http://www.youtube.com/watch?v=D0H_7ow-M2w

http://www.youtube.com/watch?v=h1gqVXpo_Nc

StA Bornheim, Sammlung Zerlett; Liste der Bewohner im „Lager Urfeld“

Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Landkreis Bonn (ARSK-LKB)

https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/josef-wimar-giesen-versteckte-juedische-jugendliche-in-der-pogromnacht/DE-2086/lido/dc00018960

Pracht-Jörns, Elfi (Bearb.), Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Köln Weimar Wien 2011, S. 272.

https://www1.wdr.de/urfeld100.html

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

Hubert Schneider (Hrsg.) Das Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum, LIT-Verlag, 2018

https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/erinnernzukunft/Mitteilungsblatt-EfdZ-2011-Nr-15.pdf

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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