Schiftan Ruth

Ruth Dorothea Schiftan

*14.5.1925 in Illnau, Oppeln; ✡ 1943 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Nathan Schiftan *23.6.1895 in Proskau Oppeln; ✡  Auschwitz

Mutter Bertha Zolkowitz *9.5.1888 Burkhardshof, Oppeln; ✡ Auschwitz

Onkel Erich Schiftan *13.4.1895; oo Else Herzfeld *14.8.1896

Geschwister

Lina Margot Schiftan/Ora Arbel *2.10.1923 Hindenburg; ✡ 7.11.1987 in Gan Yavne

Hanne Schiftan *23.9.1933 in Hindenburg

Beruf Forstarbeiterin

Adressen Hindenburg, Mittelstraße 1;

Heirat ledig

Kinder

Weiterer Lebensweg

31.3.1937 Vater Nathan als PSV Häftling im KL Dachau; (polizeiliche Sicherheitsverwahrung wie SV)

5.5.1937 Entlassung von Vater Nathan aus der SV-Haft in Dachau

1938 Schwester Margot Schiftan zur Hachschara in das Lehrgut Schniebinchen

4.1.1938 Schwester Margot mit Kindertransport nach Holland

Alija

18.3.1939 Passausstellung für Margot Schiftan in Den Haag

28.3.1939 Einschiffung in Marseille

3.4.1939 Ankunft von Margot Schiftan in Tel Aviv mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Ruth bei den Eltern mit Schwester Hanni in Hindenburg, Mittelstraße 1

17.5.1939 Ruth auch bei Onkel Erich Schiftan und Tante Else in Breslau Antonienstraße 33 gemeldet

Fabrikaktion

Ruth Schiftan im Jüdischen Forsteinsatzlager Schönfelde, zuvor wohl auch in Neumühle

20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert

8.4.1943 Verhaftung der 20 Zwangsarbeiter in Schönfelde, Forsteinsatzlager, nach Neuendorf verbracht

20 Zwangsarbeiter/innen aus dem Forsteinsatzlager Schönfelde

19.4.1943 Schwester Ruth auf dem 37. Osttransport ab Berlin nach Auschwitz zusammen mit 153 aus den Forsteinsatzlagern im Kreis Lebus, Regierungsbezirk Frankfurt/Oder, davon 20 aus dem Forsteinsatzlager Schönfelde sowie 153 Chaluzim aus dem Landwerk Neuendorf; u.a. Sally Koppel

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de964791

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de964789

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1151837

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11256136

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10746094

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127212893

www.historischekringlosser.nl

Thea Evers, K.L. Smit-Ooord, Een vakantiehuis in de Losserse Zandbergen, 2013

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Genealogie Website My Heritage

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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