Hedwig Schweriner
*25.2.1891 in Berlin; ✡ 1943 in Auschwitz
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater unbekannt
Mutter unbekannt
Geschwister unbekannt
Beruf Hauswirtschafterin
Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen
Heirat ledig
Kinder –
Weiterer Lebensweg
Gut Winkel
Vor Mai 1939 Hedwig Schweriner vermutlich als Hauswirtschafterin in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.
Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.
Minderheiten-Volkszählung
17.5.1939 Hedwig Schweriner registriert in Gutwinkel

September 1939 auf der Liste des Landrats von Beeskow-Storkow mit 281 Bewohnern von Gut Winkel
16.6.1941 zum Zeitpunkt der Auflösung erneut gemeldet in Gut Winkel
Berlin – Auschwitz
Dezember 1942 Einweisung in das Sammellager Große Hamburger Straße

14.12.1942 Hedwig Schweriner auf dem 25. Osttransport von 881 Juden aus Berlin nach Auschwitz mit zahlreichen Chaluzim: 25 jugendliche Mitarbeiter aus dem Krankenhaus Iranische Straße, 48 Jugendliche aus dem Heim in der Rosenstr. 2-4, Hedwig Schweriner aus Gut Winkel und 18 aus dem Waldlager Britz bei Eberswalde.
Gedenken
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1158460
https://www.statistik-des-holocaust.de/OT25-27.jpg
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316