Alfred Grychendler
*9.4.1915 in Berlin; ✡ ?
Staatsangehörigkeit Polen
Religion jüdisch
Vater unbekannt
Mutter unbekannt
Geschwister unbekannt
Beruf Landarbeiter
Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen; Mailand
Heirat ?
Kinder ?
Weiterer Lebensweg
Gut Winkel
1.2.1938 Alfred Grychendler zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen; Mitglied im Makkabi Hazair
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Alfred Grychendler auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;
Juli 1938 Flucht nach Italien
Alfred Grychendler in Fiuggi und in Traversetolo interniert
23.3.1943 Alfred Grychendler in Reggio
7.12.1943 in die Schweiz

Nachkriegszeit
21.7.1945 in Mailand
26.6.1946 in Mailand
Gedenken
Quellen
Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316