Hadra Annemarie

Annemarie Amira Hadra

*11.12.1917 in Magdeburg; ✡ 2006

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arthur Hadra *1876; ✡ 13.3.1936 Magdeburg

Heirat der Eltern 1909

Mutter Lina Ahlfeld *11.9.1886 in Bernburg; ✡ 1942 in Treblinka

Geschwister

Alfred Hadra *20.5.1911 in Magdeburg; ✡1937

Ruth Fanny Hadra *8.6.1914 in Magdeburg; ✡6.3.2002 Chicago

Beruf Lehrerin für Körperkultur, Gymnastiklehrerin

Adressen Magdeburg; Hamburg; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 27.5.1941 in Afula mit Hans Helmut Lazarus *1915

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

17.8.1935 Passausstellung für Annemarie Hadra in Magdeburg

Gut Winkel

1939 Annemarie Hadra zur Hachschara als Praktikantin in Gut Winkel, Spreenhagen;

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Annemarie Hadra noch nicht auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Alija

27.3.1939 Einreise von Annemarie Hadra in Haifa mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Lina in Magdeburg, Franz-Seldte-Straße 3

Schwester Ruth Hadra zur Hachschara in Groß Breesen

17.5.1939 Schwester Ruth Hadra in Groß Breesen

Britischer Census

29.9.1939 Schwester Ruth in Risley Mount, Derby Road, Shardlow, Derbyshire

Nachkriegszeit

19.3.1946 Scheidung in Haifa von Lazarus

22.11.1946 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

–

Quellen

Ilana

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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