Aris Hans

Hans Aris

*21.3.1916 in Suderwich, ab 1952 James Hans Aris, +18. 6. 1985 in Alameda, Oakland, Kalifornien

Gymnasium Petrinum Nr. 5038 , von Ostern 1926 bis Abitur 1936

Wohnt bei den Eltern Kirchstr. 8

Vater Max Aris * 11.7.1877 in Preußisch Holland; 1939 nach Shanghai; + 30.12.1972 in Oakland

Mutter Hanni Levin *2.1.1891 in Landsberg; 1939 nach Shanghai;  +30.3.1950 in Oakland

Tante Thekla Hohenstein geb. Aris *14.11.74; Vorsitzende des Frauenvereins Süd; Warenhaus S. Hohenstein, Bochumer Str. 131; 8.8.1941 Tod in Shanghai

Schwester Hildegard Aris  * 2.8.1914; verh mit Rudolph Geringer + 3.2.1995 in Oakland

Verwandt mit Ruth Elias/Koppel *28.5.1911,+ 2003 in Oakland; in Recklinghausen Bochumer Str.72; Mutter Bertha Elias geb. Aris * 27.3.1888 in Pr. Holland

Hans Aris und Hans Werner
Hans und Vater Max Aris

Weitere Lebensdaten

1936 der letzte jüdische Abiturient am Gymnasium Petrinum

Manufakturwarengeschäft Aris im Pogrom zerstört, Betrieb eingestellt am 16.12.1938

November – Mitte Dezember „Schutzhaft“ im Polizeigefängnis

17.12.1938 mit den Eltern zur Schwester Hildegard Geringer, Akazienstr. 29, Berlin  

April 1939 gemeinsam mit Schwester Hildegard Geringer und Ehemann Rudolph; Cousins Hohenstein und deren Ehefrauen über Genua nach Shanghai

Juli 1939 Eltern Max und Hanni Aris folgen nach Shanghai, Ankunft August 1939

1939 im deutschen Adressbuch Shanghai: Aris Hans, Recklinghausen, Kfm., 482/7 Dalny

Hans Aris zusammen mit den Eltern Max und Hanni Aris (auf list 33-1) 1947 Passagier auf der SS Marine Adder

15.7.-28.7.1947 mit dem Vater Max Aris auf der SS Marine Adder von Shanghai nach San Francisco

1952 Einbürgerung und Namensänderung

Abteilungsleiter der Zellerbach Papier Company in Berkeley

18. 6. 1985 Tod in Alameda, Oakland, Kalifornien

Quellen

Jan Henning Peters, Jüdische Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd 88/89, 1989/1990

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

Georg Möllers, Biografie der Familie Aris, Anhang zur biographischen Datei

Georg Möllers/Horst D. Mannel, Zwischen Integration und Verfolgung. Die Juden in Recklinghausen. Eine Sammlung ausgewählter Dokumente (= Dokumentenmappen zur Kirchen- und Religionsgeschichte des Ruhrgebiets, hg. v. Helmut Geck, Bd. 2), Recklinghausen 1988, Dokument 47

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Hans Aris „Über die Jahre vergisst man die bösen Dinge“, In „Der Unterricht ging pünktlich weiter“ Klartext Verlag 2016

Adressbuch und Verzeichnis der Geschäfte und Betriebe jüdischer Flüchtlinge in Shanghai 1939

Passenger Lists of Vessels Arriving at San Francisco, CA, 1893-1953 (National Archives Microfilm Publication M1410, roll 391, line number 2, record id 004894244_00454_1)

Index to Naturalization in the U.S. District Court for the Northern District of California, 1852 – 1989

US-Einbürgerungsregister, Nordkalifornien, 1852-1989

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

Register Todesfälle in Kalifornien, 1940 – 1997

 

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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