Löwenstein Max

Max Löwenstein Bochumer Straße 82

*19. 5.1905, + 3.3.1945 KZ Neuengamme Außenlager Hannover Langen

Vater David Löwenstein *15.11.1879 in Battenfeld, Biedenkopf, Hessen-Nassau; +1953 in Eindhoven

Mutter Ricka Wieler *1876 Madfeld; Putzmacherin, Bruder: Heinemann Wieler +7.10.1917

Geschwister

Walter Löwenstein *24. 9.1908, Kaufmann; nach Mannheim, Belgien, Gurs, Drancy, +19. 8.1942 in Auschwitz

Kurt/Klaus Löwenstein *19.12.1911, dann Bochumer Str. 138, am 7.1.1936 Emigration in die Niederlande, später Frankreich; am 17. 8.1942 Deportation ab Drancy Sammellager nach Auschwitz, + 20.10.1942

Heirat Hilde Rosenberg *20.9.1904 in Witten

Kinder

Helmut Löwenstein *8.10.1934 in Eindhoven, ab 4.11.1943 in Westerbork; Transport nach Auschwitz 16.11.1943, + 19.11.1943 in Auschwitz

Rolf Löwenstein *28.8.1939 in Eindhoven, überlebend

Beruf Kaufmann

Adressen Bochumer Str. 82; Eindhoven, Demer 39

Weitere Lebensdaten

Emigration nach Eindhoven Niederlande

Schuhgeschäft in Eindhoven, Demer 39

8.10.1934 Geburt des Sohnes Helmut in Eindhoven

28.8.1939 Geburt des Sohnes Rolf in Eindhoven

November 1942 verhaftet, Grund: in die Illegalität gegangen

Ehefrau taucht mit beiden Söhnen bei einem Bauern unter

19.3.1943 KZ Herzogenbusch (VUGHT) „Straftat: Illegalität“

31.3.1943 verlegt nach Westerbork

24.8.1943 Transport nach Auschwitz

1943 Ehefrau Hilde zieht mit Sohn Rolf zu ihrem Vater Alfred Rosenberg Eckhardsche Weg 278 in Eindhoven

30.1.1944 nach Monowitz, Buna Werk der I.G. Farben, Ausschwitz III

18.1.1945 Todesmarsch von Monowitz über Nicolai nach Gleiwitz

7.2.1945 Deportation in Viehwaggons nach Außenlager Gusen, KZ Mauthausen/

17.2. Deportation Außenlager Hannover-Langen, KZ Neuengamme

3.3.1945 Tod Außenlager Hannover-Langen, KZ Neuengamme

Begraben auf dem Friedhof an der Seelhorst, Hauptachse; Seelberg, Hannover

3. 2.-6.4.1945; 500 Häftlinge aus dem KZ Laurahütte – einem Außenlager des Lagers Auschwitz-Monowitz – in Hannover-Mühlenberg bei den Rüstungsbetrieben Rheinmetall, Hannoverschen Motoren AG (Hanomag) zur Zwangsarbeit eingesetzt.

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=295

Hessisches Geburtsregister, 1874-1911

Algemeen Politieblad nr 46, 19 November 1942, 1301, notice 2839

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)
ITS Arolsen  International Tracing Service, Bad Arolsen

https://collections.arolsen-archives.org/archive/130335642/?p=1&s=L%C3%B6wenstein%20Max&doc_id=130335642

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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