Richter Henriette

Henriette Henny Richter

* 23.03.1908 in Mengede Dortmund, +24.7.1942 in Trostenez bei Minsk

Vater Alfred Richter *4.10.1882 in Rudnitz, Krs Leitmeritz, Bergmann; +5.3.1915; gefallen 1.WK

Mutter Julie Lebenstein * 1878 in Haltern +1936

Geschwister

Emilie Richter *1909 +1929

Alexander Richter *14.8.1911, +25.2.1936; Installationsgehilfe, am 1.6.34 zur Bochumer Str.138

Alfred Richter *4.4.1915 in Recklinghausen +18.2.1916 in Recklinghausen; Anzeigende ist die Tante Nanny Müller geb. Lebenstein, *1867 in Haltern; Bochumer Str.102 ( Ehefrau des Max Müller *1865 in Störmede +1917, Herten) später verheiratet mit Bernhard Wolters *1879 +17.3.1938 Sachsenstr.86

Erna Richter * Mai 1913 in Recklinghausen +25.3.1916 in Recklinghausen

Beruf Handarbeitslehrerin

Adressen

Recklinghausen Bochumer Straße 118, Nr.138; Köln-Braunsfeld, Aachener Straße 443; St.Apernstr. 29/31

Weitere Lebensdaten
1919 -1923 Besuch des Lyzeum  in Recklinghausen

24.8.1940 nach Köln-Braunsfeld, Aachener Straße 443

Lehrerin an der JAWNE, jüdisches Realgymnasium, Köln St. Apernstr. 29/31

Sommer 1941 Zwangsumzug Judenghettohaus St. Apernstr. 29/31

Deportationsliste 20.7.1942

20.7.1942 Deportation ab Köln nach Minsk,

Massenerschießungen des gesamten Transports im Wald bei Trostenez
24.7.1942 Tod im Ghetto Minsk

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=527

Klara M. Möllers, Zwischen Ehrung und Entwürdigung, Vestischer  Kalender 2015

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252. Stadtarchiv Sta Re III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; Sta Re III 6520 Jüdische Einwohner im 3. Reich; Sta Re III 4407 Jüdische Kinder;
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?sfrom=1214&s=2460&id=10383&buchstabe=R

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 233

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420720_40.jpg

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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