Issen Laura

Laura Issen verw. Meyer geb. Rosenberg Bochumer Straße 138

*20.5.1884 in Soest , + 1942 in Riga

Heirat vermutlich 1941 Albert Issen *16.12.1875 + 1944 in Auschwitz

Stiefkinder, Mutter Betty Issen geb Bendix 1876 -1938

Leo *10.1.1901, Emma *22.12.1903 und Max *30.4.1906

Adressen

Recklinghausen Herner Straße 64b, Bochumer Straße 100 und 138

Weitere Lebensdaten

1939 bei Minderheitenzählung noch als Laura Meyer in Unna

Albert Issen 1939 in Recklinghausen ohne Anhang bei Minderheitenzählung

Sommer 1941 Zwangsumzug Judenghettohaus Bochumer Str. 100

24.1.1942 nach Gelsenkirchen deportiert

27.1.1942 Transport Gelsenkirchen – Dortmund – Riga

Tod in Riga 1942

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=289

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2.2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)
Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
ITS Arolsen  International Tracing Service, Bad Arolsen

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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