Gottlieb Margot

Margot Jetti Gottlieb

*5.1.1923 in Recklinghausen, + Miami Florida

Vater Sally Gottlieb *18.8.1887 in Grebenau; Kaufmann, Korsettgeschäft, Breite Straße 35

1934 Vorsteher der Synagogengemeinde; Vorsitzender des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten

Mutter Frieda Kleinstraß *17.10.1886 in Steinheim, Detmold; + 13.3.1979 La Paz

Geschwister

Rolf Siegbert *1920 in Recklinghausen, +1925 in Recklinghausen

Beruf

Adressen Recklinghausen, Breite Straße 12; La Paz, Casilla 642, Bolivien

Weiterer Lebensweg

1933 – 1938 Lyceum

14.11.1938 Erlass des Reichsministers Rust, alle Juden von deutschen Schulen zu verweisen

15.11.1938 von der Oberschule verwiesen

17.3.1940 Familie abgemeldet nach La Paz, Casilla 642, Bolivien

Tod in Miami Florida

Quellen

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 234

Barbara Burghardt; Die Ursprünge des Marie-Curie-Gymnasiums; 2003

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest, Gedenkbuch 1983

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=134

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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