Pinkus Else

Else Lichter geb. Pinkus

*12.7.1916 in Duisburg; +Mai 1995 in Dobbs Ferry, New York

Vater Moritz Pinkus *3.6.1888 in Mrotschen, Polen; +31.7.1943 in Auschwitz

Mutter Gretchen Herz *30.4.1889 in Grevenbroich; +31.7.1943 in Auschwitz

Geschwister

Margot Pinkus *23.6.1922 in Recklinghausen; 1939 mit den Eltern nach Brüssel; + 1943 Auschwitz

Adressen Münsterstr.7

Heirat Lester Lichter *20.8.1919

Kinder

Margarete Lichter *1949

Ruth Lichter *1949

Weiterer Lebensweg

1926 -1933 Lyceum in Recklinghausen; hier Schulfreundin von Mine Winter

1934 2 Monate in Mailand

1934-1935 Schulausbildung in Mülhausen, Elsass wegen mangelnder Devisen abgebrochen

Okt 1938 Geschäft der Eltern Münsterstr.7 polizeilich geschlossen

9.11.1938 Zerstörung des elterlichen Geschäfts in der Pogromnacht

10.12.1938 Schließung des Maß- und Konfektionsgeschäftes von Amts wegen

12.12.1939 zwangsweise Versteigerung des Hauses Münsterstr.7

4.3.1939 Emigration der Eltern und Schwester nach Brüssel, Belgien
11.5.1939 Else Pinkus nach Berlin

1939 Emigration in die USA

1965 überträgt sie den handschriftlichen Auschwitz-Bericht ihrer Freundin Mine Winter

Mai 1995 in Dobbs Ferry, New York, USA

Juli 1997 Ehemann Lester Lichter in Recklinghausen zu Besuch mit Tochter Margareta

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=514

Klara Möllers, Biografie der Familie Pinkus ; https://eservice2.gkd-re.de/selfdbinter320/DokumentServlet?dokumentenname=545-511fieldDokument1.pdf

Klara M. Möllers, Zwischen Ehrung und Entwürdigung. Das Schicksal jüdischer Frontsoldaten aus Recklinghausen, in: VK 2015, hg. v. M. Kordes, Recklinghausen 2014, S. 170-187

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 233

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Georg Möllers, Horst D. Mannel, Pogrom in Recklinghausen. Recklinghäuser Bürger erinnern sich an den 9./10. November 1938, 5. erweiterte und verbesserte Auflage, hg. aus Anlass der 40-Jahr-Feier der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Recklinghausen 2001.
Georg Möllers, Jürgen Pohl, Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942. Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hg. v. der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Essen 2013

National-Zeitung, Ausgabe Recklinghausen vom 1.11.1938

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de?id=944240

U.S. Behördendaten Verzeichnis

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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