Abraham Josef

 Joseph Abraham   Bochumer Straße 139

*18.9.1874 in Kammthal, + 6.3.1929 in Recklinghausen

Vater Albert Abraham *1845

Mutter Hannchen Pander *1848 + 1929

Geschwister

Sigismund Abraham *24.1.1870 in Tremessen; oo Cousine Else Pander (1877-1936)

Ferdinand Abraham *19.8.1876; oo Anni Löwenthal (1882-1942); +1942 in Riga

Karl Josef Abraham *16.5.1878 in Kammthal; oo Franziska Elkeles *15.9.1882; Berlin; +16.2.1943 in Polen

Heirat Frieda Pander *27.9.1882 in Buk, +1942 Riga Ghetto

Kinder

Kurt Edgar Abraham *28.12.1902 in Recklinghausen, + 24.1.1970 in Yonkers USA; oo Anna Löwenthal

Egon Abraham *9.2.1904 in Recklinghausen, +1979 Palm Beach Florida oo Hilde Aron

Alice Abraham *18.4.1909 in Recklinghausen + 11.5.1983 in Palm Beach Florida; oo Ludwig Hirsch

Adressen Bochumer Str. 73; Nr. 139

Beruf

Inhaber Warenhaus S. Hohenstein, Bochumer Straße 139, Recklinghausen seit 1901 im Besitz der Familie Abraham, Vorbesitzer Siegfried und Thekla Hohenstein, Herne

Weitere Lebensdaten

9./10.1938 Geschäftslokal Hohenstein, Bochumer Str. 131 beim Pogrom verschont, da schon verkauft

Sommer

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=3

Georg Möllers, Biografie Aron Saalberg, PDF-Datei Anhang zur biographischen Datei („Opferbuch“) im „Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945“ www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Georg Möllers, Biografie Eva Pander und Familie Abraham , PDF-Datei Anhang zur biographischen Datei („Opferbuch“) im „Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945“ www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Pogrom in Recklinghausen. Recklinghäuser Bürger erinnern sich an den 9./10. November 1938, hg. v.G. Möllers und H. D. Mannel, 5. verbesserte und ergänzte Auflage, Recklinghausen 2001

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6519, StA 6520; StA 6513

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 12. März 2012, www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

International Tracing Service, Bad Arolsen

Yad Vashem Central Database for Shoah Victims‘ Names

cz.holocaust Datenbank der digitalisierten dokumenten

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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