Mayer Max

Max Mayer

*23.12.1909; +18.1.1977 oder 1994 in Johannesburg

Vater Siegmund Mayer*18.8.1881 in Wittlich; Tod in Johannesburg

Mutter Johanna Rosenbaum *6.10.1880 in Raesfeld; Tod in Johannesburg

Geschwister

Betty Frank geb. Mayer *28.1.1908 in Brambauer; oo Roelof Frank (1909-1942) Johannesburg

Beruf Tankstellen- und Autowerkstatt-Besitzer

Heirat 1944 Gertrude Gertie Sundheimer *2.10.1917 in Heppenheim, + 20.5.1997 Johannesburg

Tochter Linda Joan Mayer *13.3.1949 in Johannesburg; oo Rowan Baumgarten *1949, +;

Weiterer Lebensweg

18.3.1935 Schwester Betty von Castrop abgemeldet nach Holland

1936 Verkauf des Kaufhaus in Ickern an „arischen“ Käufer

10.9.1936 Eltern und Tante Amalie von Castrop-Ickern nach Recklinghausen

9.12.1936 Max Mayer aus Castrop abgemeldet nach Johannesburg

1936 lernt er auf dem Auswandererschiff nach Johannesburg seine spätere Frau Gertrud kennen

Okt 1937 IHK Dortmund: Geschäft in Ickern bereits 1936 an lokalen Kaufmann veräußert

8.7.1939 Eltern fliehen nach Oss, Spoorlaan 66

1944 Heirat in Johannesburg

Juni 1951 Schwester Betty emigriert mit Sohn Achi und den Eltern nach Johannesburg

18.1.1977 oder 1994 in Johannesburg

Gedenken

Sundheimer Steine
2014 Stolperstein für Gertrud und ihre Familie in Heppenheim, Lehrstraße 3

Quellen

Dietmar Scholz, Zum Leben und Schicksal der Juden in Castrop 1699-1942; 2010

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Thomas Jasper, Stadtarchiv Castrop-Rauxel, Erfassungsbogen der Juden in Castrop-Rauxel ab 1933, 2005

https://www.stolpersteine-heppenheim.de/images/sundheimer/interview.pdf

https://www.stolpersteine-heppenheim.de/sundheimer.html

https://collections.arolsen-archives.org/archive/130286637/?p=1&s=Frank%20Betty&doc_id=130286637

https://www.joodsmonument.nl/en/page/590450/about-roelof-frank.

https://www.joodsmonument.nl/nl/page/590815/over-dr.-roelof-frank-officier-van-gezondheid.

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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