Rosenheim Samuel

Samuel Lucas Rosenheim

* 5.12.1829 in Raesfeld; +4.3.1901 in Dorsten

Vater Elias Samson Rosenheim *3.3.1782 in Raesfeld; + 6.8.1858 in Wesel

Mutter Rosette Nathan Eisendraht * 30.1.1795 in Haltern; +6.8.1845 in Dorsten

Geschwister

Lucas Levi Rosenheim *9.8.1819; oo 11.3.1852 Sara Poppert; +25.4.1882 in Wesel

Bertha Rosenheim *25.3.1821 in Raesfeld; oo1837 Cousin Moses Samson Eisendrath (1820-1897); 5 Kinder; +20.5.1898 in Chicago

Hanna Rosenheim *1822 in Raesfeld; +1850 in Dorsten

Nathan Rosenheim *1825; + 1831

Henriette Rosenheim *1827; +1829

Eva Rosenheim *1832

Beruf Händler

Adressen Raesfeld; Dorsten; Chicago; Dorsten

Heirat ledig

Weiterer Lebensweg

Annahme des Familiennamens Rosenheim

1853 Bruder Lucas Levi zieht  nach Konkurs von Raesfeld nach Wesel

13. November 1860 Antrag auf Umsiedlung von Raesfeld nach Dorsten

1860 Umzug nach Dorsten, Wiesenstraße, späteres Synagogen Haus;

Bis 1863 Schlachterhandel

1881 Privatier lebt von Miet- und Kapitaleinkünften

1882 Bruder Lucas verstirbt in Wesel

August 1883 Antrag auf Entlassung aus dem „preußischen Unterthanen-Verband“

November 1883 nach Amerika emigriert

1884 Rückkehr nach Dorsten

15. Oktober 1884 Wiedereinbürgerungsurkunde als Preuße

1890 Testament: Erben sind die Kinder seines verstorbenen Bruder Lucas Levi und seiner Schwester Bertha mit der Auflage von Legaten für zwei Jüdische Waisenhäuser in Paderborn und Wesel

4.4.1901 Tod in Dorsten

Gedenken

Foto Dorsten-Lexikon Wolf Stegemann

Grabstein auf dem Jüdischen Friedhof Hasselbecke

Quellen

Rosenheim, Samuel

https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Materialien_005_(2017).pdf

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/

Jüdische Bürger – Dorstener wie andere auch. Doch ihr Schicksal bestimmten die anderen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest, Gedenkbuch 1983

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.