Fritz Weinberg
*21.7.1913/1917 in Allendorf, Hessen ; ✡ ?
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Hermann Weinberg *8.2.1874 in Allendorf ; ✡19.5.1944 in Auschwitz
Erste Ehe des Vaters 18.10.1901
Settchen Weinberg *20.8.1873 Allendorf; ✡ 12.3.1912 Allendorf
2. Heirat des Vaters 17.10.1912 in Londorf
Mutter Betty Simon *16.11.1884 in Londorf; ✡19.5.1944 in Auschwitz
Geschwister
Rosi Weinberg *7.6.1915 in Allendorf; ✡?; oo Gerhard Sultan *1912
Beruf Landwirtschaftlicher Praktikant
Adressen Allendorf; Rissen; Polenzwerder; Berlin
Heirat
Kinder
Weiterer Lebensweg

Fritz Weinberg abgemeldet aus Allendorf zur Hachschara nach Hamburg Rissen
Novemberpogrom
10.11.1938 Verhaftung von Fritz Weinberg
Einweisung in das KL Buchenwald, Häftlingsnummer 28975

31.12.1938 Vater Hermann Weinberg überweist 5 RM als Reisegeld
19.1.1939 Fritz Weinberg entlassen aus dem KL Buchenwald
Minderheitenzählung vom 17.5.1939
Rosie und Gerhard Sultan in Berlin Charlottenburg Dahlmannstraße 4
Fritz Weinberg in Polenzwerder, Eberswalde
Hachschara Polenzwerder
Fritz Weinberg zur Hachschara in das jüdische Lehrgut Polenzwerder bei Eberswalde in Brandenburg.
Das jüdische Lehrgut Polenzwerder wurde 1937 von der Jugendorganisation Jüdisch-nationale Jugend Herzlia (Betar) in Trägerschaft der Staatszionistischen Organisation (Revisionisten) in einer alten Ziegelei eingerichtet. Im Sommer 1938 wurdeder BETAR zwangsaufgelöst. Nach dem das Lager im Novemberpogrom überfallen worden war, übernahm die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland RVJD das Lehrgut, in dem bis zu 45 Jugendliche in Landwirtschaft und Gärtnerei auf der Alija nach Palästina vorbereitet wurden
Fritz Weinberg zeitweilig als Untermieter bei Martha Kuczinski in Berlin, Lessingstraße 23
1.9.1939 Überfall der Wehrmacht auf Polen
29.9.1939 Fritz Weinberg im Kitchener Camp, Richborough
Emigration USA

27.2.1941 Schwester Rosi und Gerhard Sultan nach New York
Theresienstadt – Auschwitz

27.9.1942 Hermann und Betty Weinberg mit weiteren drei Juden aus Allendorf auf dem Transport XVII/1 ab Darmstadt nach Theresienstadt

16.5.1944 Hermann und Betty Weinberg auf dem Transport E a von Theresienstadt nach Auschwitz
Gedenken
14.3.1976 Page of Testimony für den Vater Hermann von Rosie Sultan Weinberg
Quellen
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.statistik-des-holocaust.de/TT420927-2.jpg
https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de987873
https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de988043
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/7388354
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5128452
Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History; Link:
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316