Schwarz Ignatz

Ignatz Schwarz

*18.6.1902 in Langendorf; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Salo Schwarz; ✡?

Mutter Cäcilie Philippsborn *4.9.1866 in Bentschen; ✡ 9.8.1943 in Auschwitz

Geschwister  ?

Beruf Landwirtschaftlicher Praktikant

Adressen Langendorf; Breslau; Neuendorf im Sande; Rio de Janeiro

Heirat ledig

Kinder –

Weiterer Lebensweg

Landwerk Neuendorf

Ignatz Schwarz zur Hachschara ins Landwerk Neuendorf

1932 Gründung als Hachschara-Lehrgut auf dem Gut Neuendorf in Brandenburg; Besitzer Hermann Müller, US-Citizen; Trägerverein war die Jüdische Arbeitshilfe e. V. (Landwerk Neuendorf) in Berlin, Ungefähr 1200 Chawerim wurden zwischen 1932 und 1938 ausgebildet. Leiter des Landwerks von Beginn 1932 bis zum Novemberpogrom 1938 war Alexander Moch (1893–1977).

10.11.1938 Ignatz Schwarz verhaftet im Novemberpogrom, „Schutzhaft“ in Sachsenhausen

Im Novemberpogrom wurden 38 männliche Chaluzim und Angestellte verhaftet und im KL Sachsenhausen interniert; Ignatz Schwarz bekam die Häftlingsnummer 12265. Alex Moch besorgte in England 150 Ausreisevisa, mit denen er die Gefangenen aus der Haft auslösen konnte.

20.12.1938 Entlassung von Ignatz Schwarz aus dem KL Sachsenhausen zusammen mit Alfred Kuttner und Reinhard Mayer mit der Auflage, Deutschland zu verlassen

17.5.1939 mit den Eltern bei Minderheiten-Volkszählung

1939 Einreise von Ignatz Schwarz in Rio de Janeiro

Theresienstadt – Auschwitz

17.3.1943 Mutter Cäcilie auf dem 4. Großen Alterstransport I/90 von Berlin nach Theresienstadt

6.8.1943 Mutter Cäcilie auf dem Transport von Theresienstadt nach Auschwitz

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1157982

https://collections.arolsen-archives.org/de/search?s=4537003

https://collections.arolsen-archives.org/de/search?s=4538004

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5093476

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://yvng.yadvashem.org/ad

Harald Lordick, Das Landwerk Neuendorf: Berufsumschichtung – Hachschara – Zwangsarbeit; in Pilarczyk, Ulrike (Hrsg) Hachschara und Jugendalija, Schulmuseum Steinhorst, 2019

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My