Fogel Heinz

Heinz Fogel

*16.11.1924 in Berlin; ✡ ?

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater Israel Abusch Fogel *18.7.1887 in Zdunska Wola; ✡ vor 1944 in Lodz

Mutter Reizla Dzialowski *20.8.1888 in Sieratz; ✡ vor 1944 in Lodz

Geschwister

Batia Fogel ; oo Seifert

Alex Elias Fogel *19.12.1919 in Berlin; ✡ 28.6.1944 in Kulmhof

Beruf Landarbeiter

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ledig

Kinder

Weiterer Lebensweg

Erste Polenaktion

28.10.1938 Bruder Elias und Vater Israel Fogel abgeschoben nach Zbaszyn

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Heinz Fogel und seine Mutter Reizla in Berlin Reichenberger Straße 133

Gut Winkel

14.6.1939 Heinz Vogel Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Kindertransport

10. 8.1939 Heinz Fogel mit einer GEF-Gruppe /Gefährdete Kinder von 11 Fünfzehnjährigen aus den Hachscharalagern Schniebinchen (5), Steckelsdorf (1) und Gut Winkel (6) auf der Transportlist für den 28. England-Transport ab Berlin über Bentheim, Hoek van Holland nach Harwich. Dora Schmerzler und Ursel Rager sind zurückgetreten.

21.8.1939 Mutter Reizla Fogel nach Polen, zu Verwandten des Vaters in Zdunska Wola

Registrierung von Schwester Batia Fogel in Taschkent

Zweite Polenaktion

1.9.1939 Überfall der Wehrmacht auf Polen

7.9.1939 Anweisung des RSHA, alle polnischstämmigen Juden und polnische Verbandsfunktionäre als feindliche Ausländer festzunehmen

Heinz Fogel noch irrtümlich auf den Listen des Landrates

Nach Angaben von Schwester Batia ist er als Soldat der Royal Army in Großbritannien umgekommen

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71068229

https://victims.auschwitz.org/victims

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1013404

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1174194

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1174359

Danuta Czech, Auschwitz Chronicle 1949-1945, Henry Holt and Company, Inc., New York 1990

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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