Hirschberg Fanny

Fanny Hirschberg

Fanny Wallheimer *11.11.1890 in Aurich, +1.10.1944 bei Ankunft in KL Stutthoff

Vater Benjamin Baruch Wallheimer *8.6.1856 in Aurich, + 17.6.1923 in Aurich

Mutter Eva Herzberg *1857 +17.6.1926 in Aurich

Geschwister

Goldine Wallheimer *11. 6.1879 Aurich oo Samson; Westerbork; + in Auschwitz

Betty Wallheimer *19.11.1877 oo Abraham Wolffs; Sohn Wilhelm *1906; Bismarkstr.3, Recklinghausen bis 1.4.1940, zurück nach Aurich; deportiert nach Lodz; + 7.9.1942 KZ Kulmhof, Chełmno

Selma Wallheimer *26.5.1884 Aurich; oo Schanzer; +5.5.1942 in Auschwitz

Michaele Milli Wallheimer*11.07.1887 Aurich, oo Siegfried Seligmann, Vallendar; 1942 Theresienstadt, 19.9.1942 Treblinka, Tod

Erna Wallheimer *23.3.1896 oo 1923 Moses Wolff *20.1.1898 in Aurich, bis 2.9.1940 Bismarkstr.3

Wilhelm Wallheimer +13.3.1891in Aurich

Wilhelm Wallheimer *22.3.1897 Aurich, + 13.1.1943 Auschwitz

Heirat Willy Hirschberg *25.10.1885 in Dierdorf, Neuwied, +12.8.1941 in Recklinghausen, Herztod

Adressen Aurich, Breiter Weg 1; Bismarckstraße 3, Recklinghausen, später Ghettohaus

Tochter Ilse Johanna Hirschberg *9.2.1914; oo16.2.1934 in Recklinghausen Siegfried Karl Hess (*3.1.1902, + 1.6.1981); +12.11.2003 USA

Weitere Lebensdaten

4 Jahre Volksschule, Mittelschule

Vorsitzende des jüdischen Frauenvereins Recklinghausen
Leiterin des Jüdischen Winterhilfswerks

Nimmt 1940 ihre Schwestern Betty Wolffs und Erna Wolff mit Kindern Berndt und Erika auf
12. 8. 1941 Tod des Ehemanns Willy Hirschberg

24.1.1942 deportiert aus Recklinghausen
Deportation von Gelsenkirchen nach Riga am 27.01.1942

Bericht Hermann Voosen aus Gelsenkirchen

Dr. Willy Stern, seine Schwester, Frau Hedwig Baum, nebst Sohn Karlheinz und Frau sowie Fanny Hirschberg, alle aus Recklinghausen, teilten mit mir die Wohnung. Sie sind am 22.9.1944 nach Stutthof verschickt worden.

Ankunft Rangierbahnhof Skirotawa, Fußmarsch ins Ghetto

Juli-2. November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos; Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung

1.10.1943 Aufnahme KL Kaiserwald, Riga, Kasernierung im Außenlager

Sommer 1944 Auflösung des KL Kaiserwald, Riga und seiner Außenlager

Juli – September 1944 Transporte der Arbeitsfähigen aus Riga per Schiff nach Stutthof

28.9.-1.10.1944 3155 Häftlinge aus Riga Kaiserwald, 300 von der Lenta auf dem Frachtschiff „Kanonier“ von Riga->Danzig; auf Kohleschiffen weiter nach Stutthof

1.10.1944 Ankunft in Stutthof

Tod in Stutthof oder einem der Außenlager

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=280

Aktion Stolperstein, Liste der Stolpersteine Aurich Stand 23.6.2020

Hermann Voosen, Brief an Leo Gomperts, Schweden, 28.Juli 1945

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6519, 6520

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2.2020, www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

International Tracing Service, Bad Arolsen Referenz Code 12410006

Yad Vashem Central Database for Shoah Victims‘ Names

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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