Cohen Hans

Hans Siegfried Cohen /Howard Calton

*2.4.1910 in Gelsenkirchen; + 5.1.1990 in Broward County, Florida, United States

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Leopold Cohen *6.3.1880 in Bochum; +21.2.1912 in Bochum; jüd. Friedhof

Mutter Ida Niewel geb. Moses *8.1.1881 in Swisttal; +10.7.1960 in New Jersey

Stiefvater Jean Niewel oo 1922;

Schwiegermutter Else Röttgen *21.4.1887 in Wattenscheid; + 1963

Geschwister

Else Cohen *17.10.1908; oo Bernard Hollander; Sohn Leo Hollander; + Jan 1964

Beruf Profi-Fußballspieler; Kaufmann

Adressen Bochum; New York; Hallandale

Heirat 3.8.1938 in Bochum Ursula Margarete Röttgen *14.4.1920 in Kassel; +25 1.2008 in Broward County

Kinder

Weiterer Lebensweg

Bis zum Vereinseintritt bei TuS Hakoah Gelsenkirchen, Mitglied bei Schalke 04

Juni 1938 mit dem Schild Bochum Deutscher Fußballmeister der jüdischen Liga, schießt selbst eins der vier Tore für Bochum; Ursula begleitet ihn als Verlobte

3.8.1938 Heirat in Bochum

August 1938 Emigration nach Bern; spielt im Kader der „Young boys Bern“

Emigration nach England

29.9.1939 in 19, Grove Avenue, Finchley, Middlesex mit Ehefrau Ursula und Schwiegermutter Elsie Röttgen bei britischem Census

9.-19.2.1940 mit Ursula und Schwiegermutter auf der SS BRITANNIC von Liverpool nach New York

Zieladresse Onkel Erich Röttgen *14.1.1898 in Wattenscheid, Bruder der Mutter in New York

Kontaktadresse Mrs. H. Petermann in Bern, Schweiz

Spielt auch in New York Fußball

5.2.1975 Antrag auf US-Sozialversicherung in Jackson Heights, New York

5.1.1990 Tod als Howard S. Calton, letzter Wohnsitz, Hallandale Florida

Gedenken

Quellen

Anträge und Ansprüche der US-amerikanischen Sozialversicherung, 1936-2007

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

Register von England und Wales, Census 1939

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 6444); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

http://www.lag-fanprojekte-nrw.de/wp-content/uploads/2019/11/erinnerungsorte-bochum-201909-screen.pdf

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Hubert Schneider, Leben nach dem Überleben; LIT-Verlag 2014

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

Manfred Keller, Spuren im Stein, ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, 1997

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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