Frohwirth David

David Frohwirth

*4.1.1904 in Strzyzow; +15.10.1992 in Miami Beach

Staatsangehörigkeit polnisch

Vater Elijah Jonah Frohwirth

Mutter

Geschwister

Jakob Frohwirth; Adresse Berlin, Drickenstraße 72

Beruf Kaufmann

Adressen Bochum

Heirat Perla Hausberg genannt Schrage *5.8.1913 in Wierzbleme; +27.12.1936 in Recklinghausen

Tochter

Ruth Frohwirth *4.1.1933 in Recklinghausen; Todesort und Datum unbekannt

2. Ehe bereits am 31.3.1942 in New Haven mit Beatrice Freeman *28.3.1913; +2.3.2006 in Stamford, Fairfield, Connecticut

Kinder aus 2. Ehe

Richard A Frohwirth *12.2.1945

Gayle Frohwirth *15.4.1946

Philipp D. Frohwirth *1.9.1947

Weitere Lebensdaten

1928 spätere Ehefrau Perla Schrage/Hausberg im Lyceum Recklinghausen

27.12.1936 Tod der Ehefrau im Knappschaftskrankenhaus in Recklinghausen

Aktives Mitglied der Zionistischen Vereinigung (ZVfD), Ortsgruppe Recklinghausen

Anfang 1937 zum Kulturdezernenten der Ortsgruppe gewählt

28.7.-2.8.1937 Emigration über Cherbourg auf der SS AQUITANIA nach New York;

Zieladresse Onkel Abraham Fassler in Bridgeport

28. 10. 1938 Abschiebung von Schwiegermutter Rifka Hausberg und Tochter Ruth Frowirth nach Bentschen (Zbaszyn)

26.11.1938 offizielle Abmeldung der Tochter aus Recklinghausen

10.12.1938 Versand von Manufakturwaren Hausberg, Löhrgasse 1, von Amts wegen gelöscht

1940 bei US Census, „ledig“, Untermieter bei Fam. Mitchell, 988 State Street, Bridgeport, Fairfield, Connecticut, USA

31.3.1942 Heirat in New Haven mit Beatrice Freeman

Dezember 1949 Gast bei der 15.Jahres-Hochzeitfeier des Schwagers Abraham Freeman

15.10.1992 Tod in Miami Beach

Gedenken

Quellen

Historische Kommission für Westfalen (Hrsg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe, Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, E-Book 2021

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 6017); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Volkszählung 1940 der Vereinigten Staaten

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=718

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 234

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Sta Re III 4425 Juden aus Polen

Sta Re III 6513 Jüdische Gewerbebetriebe 1938

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.