Stern Grete

Grete Stern

*12.6.1904 in Hamm

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Max Moses Stern *13.3.1860 in Körbecke, Soest; Pferdehändler; +7.8.1942 in Theresienstadt

Heirat der Eltern 6.11.1888

Mutter Flora Schopflocher *13.7.1864 in Fürth; +12.3.1926 in Hamm

Geschwister

Laura Stern *27.7.1892

Johanna Stern *13.7.1890 in Hamm; oo 1914 Karl-Heinz Haumann; +1939 in Hamm

Julius Stern *5.2.1895 in Hamm; +Sept. 1986 in Denver

Hulda Stern *Mai 1896 in Hamm; +7.10.1896 in Hamm

Erna Stern *6.3.1902 in Hamm; Bochum; ledig; Riga; + nach dem 1.10.1944 Stutthof

Lotte Stern *30.3.1910

Beruf

Adressen Hamm, Sedanstraße 32; Dortmund, Lindenstraße 56

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

SS HILDA

10.11.1938 Überfall alle erwachsenen Männer nach Buchenwald

17.5.1939 in Dortmund bei Minderheiten-Volkszählung

11.10.1939 Bahnfahrt von Breslau nach Wien

14.10. 1939 Ankunft in Wien, über die Schwarzmeerroute Budapest, Belgrad, Bukarest

6.11.1939 Ankunft in Sulina, Schwarzmeer-Hafen

26.11.1939 Abfahrt mit 729 Passagieren auf der SS HILDA

15.1.1940 hinter den Dardanellen von britischer Marine gestoppt und geentert

22.1.1940 Ankunft vor der Dreimeilen-Zone vor Haifa

24.1.1940 Britische Mandatsbehörden verweigern die Landung

29.1.1940 Ankunft Haifa nach Abschluss von Verhandlungen zwischen Sochnut (Jewish Agency) und britischer Mandatsregierung

29.1.1940 zunächst mit Bussen in ein Lager nach Athlith verbracht

15.2.1940 gibt als Gemeindeältesten von Dortmund Rabbi Dr. David an; als Kontakt Emanuel Goldschmidt, Lehrer in Dortmund (Dokument D/770/40/CHU);

(Konrektor der israelitischen SchuleDortmund war Mitte der 1920er Jahre Lehrer Emanuel Goldschmidt und seit mindestens 1929 Meier Andorn.)

18.2.1940 Entlassung der Frauen aus dem Lager

29.7.1940 Entlassung der Männer aus dem Lager Athlith

22. Oktober 1941 Schwester Laura von Köln nach Litzmannstadt (Lodz), Ghetto

23.1.1942 Schwester Erna nach Dortmund verbracht Gaststätte Zur Börse, Sammellager

27.1.1942 Schwester Erna von Dortmund ins Ghetto Riga

Mai 1942 Schwester Laura von Litzmannstadt nach Kulmhof Vernichtungslager

30.7.1942 Vater Max mit Transport X/1 von Dortmund nach Theresienstadt

7.8.1942 Tod des Vaters in Theresienstadt

Gedenken

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.ushmm.org/online/hsv/source_view.php?SourceId=19561

https://www.ushmm.org/online/hsv/person_view.php?PersonId=9998773

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=en&s_id=&s_lastName=Stern&s_firstName=&s_place=Hamm&s_dateOfBirth=&cluster=true

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_wfn_420127.html

https://collections.arolsen-archives.org/en/archive/5099346/?p=1&doc_id=5099346

https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=11641019&ind=1

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de976955

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de976392

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de977263

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

www.raoulwallenberg.net/general/ruth-kl-uuml-ger-mossad-le/

Rudolf Stern (Chawer aus Dortmund), Meine Aliyah – 13. Oktober 1939 – 29. Januar 1940; unveröffentliches Manuskript, 1987

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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