Kahlenberg Fanny

Fanny Kahlenberg

*16.6.1875 in Brilon; 30.4.1942 nach Zamosc, ✡ Ort und Datum unbekannt

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Meyer Kahlenberg *1842 in Brunskappel; Metzgermeister; ✡5.7.1918 in Brilon

Heirat der Eltern 15.9.1870 in Medebach

Mutter Belchen Bertha Meierhoff *1848 in Medebach; ✡24.6.1890 in Brilon

Geschwister

Nathan Kahlenberg *20.4.1870 in Brilon; ✡ 16.5.1911 in Brilon

Adolf Kahlenberg *20.4.1870 in Brilon; ✡ 23.1.1943 in Theresienstadt

Gotthold Kahlenberg *17.6.1871 in Brilon; ✡ 1937 in Berlin; oo Emilie Wolff

Max Kahlenberg *18.3.1873 in Brilon; ✡ 1922 in Brilon; oo Sara Wortsmann (1873-1944)

Julie Kahlenberg *29.12.1876 in Brilon; ✡ 17.6.1940 in Bochum; oo Jansen

Emil Kahlenberg *7.4.1879 in Brilon; ✡ 1937

Amalie Kahlenberg * 1887 in Brilon; ✡ 1955

Verwandte aus Brilon

Dora Rosenberg geb. Kahlenberg *14.6.1896 in Brilon; + in Zamosc

Beruf –

Adressen Bochum, Herner Straße 176;

Heirat ledig

Kinder

Weiterer Lebensweg

17.5.1939 in Bochum mit Schwester Julie Jansen bei Minderheiten-Volkszählung im jüdischen Gemeinschafts- oder Altersheim in der Herner Straße 176

28.4.1942 Deportation in die Turnhalle des Sportvereins „Eintracht“ in Dortmund

30.4.1942 Deportation mit 791 Juden vom Sammellager zum Dortmunder Südbahnhof am Heiligen Weg deportiert nach Zamosc; ebenfalls auf dem Transport Dora Rosenberg

3.5.1942 Ankunft in Zamosc

Tod nach dem 3.5.1942, Ort und Datum des Todes unbekannt

Weitere Lebensdaten der Familie

Gedenken

Grabstein auf dem jüdischen Friedhof Bochum für Julie „Julchen“ Jansen

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1070736

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de890668

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de951633

Ralf Piorr / Peter Witte (Hg.) Ohne Rückkehr. Die Deportation der Juden aus dem Regierungsbezirk Arnsberg nach Zamość im April 1942; Klartext, Essen 2012

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Hubert Schneider, Leben nach dem Überleben: Juden in Bochum nach 1945; LIT Verlag 2014

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

Manfred Keller, Spuren im Stein, ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, 1997

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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