Gumprich Erich

Erich Jakob Gumprich

*3.8.1896 in Trier; ✡1953 in Paddington, London

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater (Ungesichert) Julius Gumprich *2.7.1858 in Trier; ✡ 23.4.1937 in Trier

Mutter; ✡ ?

Geschwister; ✡?

Beruf Company Director

Adressen Trier; Neumünster, Schleusberg 31;

Heirat

Rita Krutz *3.9.1907 in Lobsens; 1942 in Auschwitz

1947 in Brentford Berta Prais *18.3.1912

Kinder

Weiterer Lebensweg

Novemberpogrom

10.11.1938 Erich Gumprich und Walter Baronowitz verhaftet in Neumünster; von der SA in einem „Prangerumzug“ durch die Straßen Neumünsters getrieben.

10.11.1938 58 Männer zwischen 17 bis 72 Jahren aus Neumünster, Flensburg und Kiel eingesperrt im Gestapohauptquartier Düppelstraße 23 in Kiel; die „polnischen“ Juden wurden später freigelassen.

Aus Kiel werden sie ins KL Sachsenhausen deportiert.

Erich Gumprich erhält die Sachsenhausen-Häftlingsnummer 11155, Unterbringung im Block 62

28.12.1938 Entlassung von 14 jüdischen Gefangenen aus Kiel aus der „Schutzhaft“ im KL Sachsenhausen, davon zehn aus dem Gut Jägerslust.

3.1.1939 Entlassung von weiteren acht Inhaftierten aus dem KL Sachsenhausen

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Erich Gumprich mit Frau Rita in Neumünster, Schleusberg 31

14.6.1939 Erich Gumprich nach England

Britischer Census 1939

29.9.1939 Erich Gumprich in 31, Kenilworth Road, Ealing, Middlesex

Berlin – Auschwitz

Ehefrau Rita Gumprich nach Berlin, Motzstraße 34

9.12.1942 Ehefrau Rita Gumprich auf dem 24. Osttransport von Berlin  nach Auschwitz

Nachkriegszeit

23.2.1956 Erich und Berta Gumprich als Touristen auf der SS ZION von Southampton nach Haifa

Gedenken

Pages of Testimony

Grabstein für

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127207606

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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