Kaiser Lotte

Lotte Lina Kaiser

*7.10.1905 in Leipzig; ✡2003 in Moledet

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Eduard Kaiser *16.2.1871 in Calao Peru; ✡ 7.3.1944 Theresienstadt

Mutter Klara Kuschinski *28.7.1887 in Halle/Saale; ✡ 27.11.1939 in Berlin

Großvater Jacob Kaiser *22.6.1841 Moisling (Lübeck); ✡ 24.1.1917 Leipzig

Großmutter Lina Weinstock *2.12.1843 Königsberg; ✡ 20.6.1891 Leipzig

Geschwister ?

Beruf

Adressen Leipzig; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat  1942 Wilhelm Benjamin Flegenheimer/Peleg *24.1.1910 in Odenheim Baden

Kinder

David Peleg 1945

Weiterer Lebensweg

2.4.1934 Ankunft von Wilhelm Flegenheimer  auf der SS GALILEA von Triest nach Tel Aviv

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

Sommer 1936 Lotte Kaiser zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

1936 vor dem Stall; Richard Hausmann, Ben, Lotte Kaiser, Ernst Isaksohn, Frau Käte Wolff, Ferdinand Ehrenberg, I (?) Leiter, Max Klausner: Photo Collection of Richard Hausmann; Eric S. Hausmann

1.6.1937 Alija von Lotte Kaiser

1942 Heirat mit Wilhelm Benjamin Flegenheimer

Moshav Moledet

Die Eltern in Berlin

27.11.1939 Suizid der Mutter Klara Kaiser in Berlin

Februar 1943 Deportation des Vaters von Berlin nach Theresienstadt

7.3.1944 Tod des Vaters in Theresienstadt

Gedenken

30.9.1955 und 21.5.1984 Pages of Testimony für die Eltern von Lotte Flegenheimer

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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