Linz Erwin

Erwin Linz/Joseph Ilan

*10.11.1914 in Rotenburg/Fulda; ✡17.6.1998 in Bnei Brak

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Hermann Linz *10.10.1878 in Netra; ✡ nach 1942

Mutter Fanny Plaut *2.5.1892 in Frielendorf, Hessen; ✡ Juni 1942 in Hessen

Onkel Berthold Linz *20.4.1875 in Rotenburg; ✡12.11.1936 Eisenach

Onkel Moritz Linz *8.10.1887 in Rotenburg; ✡9.11.1942 in Mauthausen; oo Hedwig Löwenstern

Schwester

Sophie Linz *20.4.1916; ✡28.12.2006 in Long Beach, LA; oo Rosenfeld

Beruf

Adressen Rotenburg/Fulda; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat 1939 mit unbekannt

Scheidung 1957

Kinder

Eins Ilan

Weiterer Lebensweg

Erster Weltkrieg

Vater Hermann als Unteroffizier der 11. Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 167 am 22.11.1915 „leicht verwundet“ in den Preuß. Verlustlisten gemeldet

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

1935 Erwin Linz zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

Alija Juli 1936

13.7.1936 Einreise in Haifa

November 1938 Einbürgerung in Palästina;

1938 Landarbeiter im Kfar Yechezkiel

Einsatz bei einem Bewässerungsprojekt im Jordan Tal

1939 Heirat

1945 Kibbuz Givat Hashlosha

1952 Kibbuz Einat

1957 Scheidung

Daten zur Familie

1939 Schwester Sophie mit domestic permit nach England; Ausbildung zur Krankenschwester

Umzug der Eltern nach Frankfurt

Gedenken

1942 Deportation der Eltern von Frankfurt nach Polen, vermutlich auf den nicht dokumentierten Transporten vom 8. oder 24. Mai 1942 von Frankfurt nach Izbica

2.2.1980 Page of Testimony für die Eltern von Schwester Sophie Rosenfeld

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_hhn_420508.html

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_hhn_420524.html

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de916496

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de916495

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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