Grünbaum Samuel

Samuel Grünbaum/Givon

*3.7.1920 in Leipzig;✡ 27.2.2017 in Kiriat Tivon

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Josef Grynbaum *4.4.1880 in Warschau;✡ 1941 Ghetto Bialystok

Mutter Berta Michlewitsch*13.3.1890 in Baluty, Piotrkow ;✡ 1941 Ghetto Bialystok

Geschwister

Beruf Landarbeiter; Polizist

Adressen Leipzig; Rüdnitz

Heirat Cilla Blumenfeld *27.9.1924 in Leipzig; ✡17.7.1991

Kinder drei

Oded Givon *14.8.1951; ✡ 13.10.1973 Golanhöhen

Weiterer Lebensweg

18.2.1936 Passausstellung in Leipzig für Samuel Grünbaum

30.10.1936 Passausstellung für Julius Malachowski in Leipzig

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker

1936 Samuel Grünbaum und Julius Malachowski zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

30.8.1937 Ankunft von Samuel Grünbaum und Julius Malachowski auf der SS GALILEA in Haifa mit Studentenzertifikaten der Jugendalija der Kategorie B(III)

14.11.1941 Julius Malachowski als Unterstützer bei der Einbürgerung von Samuel Grünbaum, Leipzig

Polenaktion

28.10.1942 beide Eltern abgeschoben nach Beuthen

August 1939 Auflösung des Lagers in Zbasyn

1940 Eltern im Ghetto Falenice

1941 Eltern im Ghetto Bialystok

Nachkriegszeit

13.10.1973 Tod des Sohnes Oded im Jom-Kippur-Krieg; er fuhr mit einem Jeep auf die Golanhöhen, um beschädigte Panzer ausfindig zu machen. Der Jeep fuhr auf eine Mine.

Gedenken

Stolpersteine für die Eltern in Leipzig

Quellen

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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